Leichtfried zu Wegekostenrichtlinie: Zu wenig für den Umweltschutz erreicht

Höhere Brennermaut wird erschwert

Wien (OTS/SK) - Enttäuscht zeigt sich der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, über die heutige Abstimmung im Verkehrsausschuss zur Wegekostenrichtlinie. "Mit etwas Mut hätte mehr für den Umweltschutz erreicht werden können. Es ist bedauerlich, dass das EU-Parlament nicht mehr Engagement vom Rat eingefordert hat", so Leichtfried am Dienstag gegenüber dem Pressedienst. Die Einrechnung der externen Kosten erfolge nur teilweise, vor allem im Bereich von sogenannten sensiblen Zonen werde die Anrechnung nicht ermöglicht. *****

"In Österreich ist vor allem die Brennerstrecke von einem hohen Transitaufkommen betroffen. Mit der heutigen Abstimmung wird eine höhere Brennermaut auf diesem Weg nicht erreicht werden", unterstreicht der EU-Abgeordnete, der Mitglied im Verkehrsausschuss ist. Nur für die LKW-Klassen mit hohem Verschmutzungsgrad könne ein Zuschlag verrechnet werden. Zwar sei die Wegekostenrichtlinie ein Schritt in die richtige Richtung, da externe Kosten (Lärm Stau, etc.), die der LKW-Verkehr verursacht, zukünftig Berücksichtigung finden, "ein wirklicher Durchbruch ist aber nicht gelungen". Es bleibe zu hoffen, dass bis zur Abstimmung im Plenum noch Verbesserungen erfolgen. (Schluss) sa/mp

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