FP-Matiasek: SP-Sima wiegt Bürger in falscher Sicherheit

Nur ein Viertel der Hundebisse durch Vierbeiner auf der Rasseliste der SP-Stadträtin

Wien (OTS/fpd) - "Dass die Verfassungsrichter die Klage eines Kampfhunde-Halters abgewiesen haben, das täuscht nicht darüber hinweg, dass die Rasseliste von Sima sehr wohl willkürlich ist und keinen ausreichenden Schutz für die Bürger gewährleistet", erklärt FP-Stadträtin Veronika Matiasek zum Jubel ihrer SP-Kollegin über das Urteil. Matiasek: "Faktum ist: Lediglich ein Viertel der Hundebisse stammt von Tieren, deren Rasse auf dieser Liste steht. So attackieren etwa Schäferhunde Menschen am häufigsten. Um bei möglichst wenig Hundehaltern anzuecken, hat Sima aber bewusst die verbreitetsten Rassen ohne Rücksicht auf deren Gefährlichkeit ausgelassen." Genau dies haben die Freiheitlichen immer kritisiert. Entsprechend auch der FP-Antrag vom 6. 9. 2009 (!). In diesem fordert die FP, den bislang freiwilligen Hundeführschein verpflichtend zu machen - völlig unabhängig von der Rasse. Eine Forderung, die damals auch von VP und Grünen gestellt wurde. Matiasek: "Wir wollten damals und wollen heute erreichen, dass alle Hundehalter in unserer Stadt genau wissen, wie mit ihrem Vierbeiner umgegangen werden muss. Die allgemeine Verpflichtung zum Hundeführschein würde die Wienerinnen und Wiener wirklich schützen und zudem eine deutliche Verbesserung für die Tiere bringen. Deshalb werden wir da sicher nicht locker lassen." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003