Trendumkehr beim Personalstand der Polizei bis 2013 geschafft

Foglar kristisiert manche PensionsexpertInnen heftig

Wien (OTS) - (PG/ÖGB) Nach Jahren von Reformen mit tiefen Einschnitten vor allem auch beim Personalstand werde es bis spätestens Ende 2013 eine Trendumkehr geben, zeichnete Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Eröffnung des 2. Bundestages der Polizeigewerkschaft heute im Gewerkschaftshaus Catamaran in Wien ein positives Zukunftsbild. ÖGB-Präsident Erich Foglar kritisierte manche PensionsexpertInnen heftig.++++

Mehr als 100 Delegierte werden heute und morgen die Weichen für die nächsten fünf Jahre bei der Polizeigewerkschaft stellen. Heinisch-Hosek lobte die Arbeit der PolizistInnen und stellte vor allem die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Gewaltschutzeinrichtungen als besonders positives Beispiel hin. Heinisch-Hosek: "Gerade als Frauenministerin liegt mir das am Herzen."

Die Beamtenministerin ging auch auf die Reformen der vergangenen Jahre ein und kündigte an, dass es die von der jetzigen Regierung versprochenen 1.000 PolizistInnen mehr bis Ende 2013 auch tatsächlich geben werde. Heinisch-Hosek: "Damit wird es zumindest wieder einen annähernd gleich hohen Personalstand als vor den Reformen geben."

Foglar forderte in seinen Grußworten vor allem Verteilungs- und Steuergerechtigkeit, soziale Sicherheit sowie Mitbestimmung und Einbindung der Gewerkschaften bei dienstgeberentscheidungen. Im Hinblick auf die dauernde Diskussion über das Pensionsantrittsalter meinte der ÖGB-Präsident: "Manchmal geht mir das über die Hutschnur, was da von bestimmten Experten so von sich gegeben wird."

Tatsache sei es, so Foglar, dass ohne die Invaliditätspensionen das tatsächliche Pensionsantrittsalter bei Männern bei über 62 Jahren und jenes der Frauen bei knapp unter 60 Jahren liege. Was die Invaliditätspensionen betreffe, müssten vor allem die Bedingungen der Arbeitswelt verbessert werden. Foglar: "Die Arbeit wird immer belastender und die alternsgerechten Arbeitsplätze fehlen."

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