Beatrix Karl: Wissenschaftsrat bekommt mit Martina Havenith-Newen neues Mitglied

Wissenschafts- und Forschungsministerin ernennt deutsche Physikerin -heute Beschluss im Ministerrat

Wien (OTS) - Der Wissenschaftsrat bekommt ein neues Mitglied:
Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl ernennt die aus Deutschland stammende Wissenschafterin Prof. Dr. Martina Havenith-Newen. Ein entsprechender Beschluss erfolgte im heutigen Ministerrat. "Mit Martina Havenith-Newen bekommt der Wissenschaftsrat eine international angesehene Wissenschafterin mit umfassender Erfahrung und Expertise", betont die Ministerin. Martina Havenith-Newen folgt Prof. Irena Lipowicz, die zur neuen Bürgerrechtsbeauftragten der Republik Polen bestellt wurde.

Die Funktionsdauer von Havenith-Newen, Physikerin an der Universität Bochum, beträgt sechs Jahre. Eine Verlängerung ist möglich. Der Wissenschaftsrat besteht aus zwölf Mitgliedern, die von der Bundesregierung auf Vorschlag der Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung nach Nominierung durch den Wissenschaftsrat bestellt werden. Derzeit liegt der Frauenanteil im Wissenschaftsrat bei 25 Prozent. "Es ist mir ein Anliegen, dass bei den nächsten Bestellungen der Frauenanteil konsequent auf 50 Prozent erhöht wird", so die Ministerin.

Der Wissenschaftsrat dient zur Beratung der Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, der gesetzgebenden Körperschaften und der Universitäten in Fragen der Wissenschaftspolitik sowie zur Beobachtung und Analyse des österreichischen Universitätssystems gemäß § 119 Universitätsgesetz. Den Vorsitz führt Prof. Jürgen Mittelstrass, seine beiden Stellvertreter sind Prof. Walter Berka und Prof. Herbert Mang.

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