FPÖ: Podgorschek klar gegen Verscherbeln der Hypo Alpe Adria an ÖVP-Bankenlobby

Schwarze Handlanger setzen Prölls Plan nach der kostspieligen Verstaatlichung Schritt für Schritt um

Wien (OTS) - "Die ÖVP, die seit Jahren nichts anderes tut, als die Hypo Alpe Adria öffentlich krank zu beten, will die Bank nun über ihre Handlanger in Vorstand und Aufsichtsrat plötzlich um jeden Preis verscherbeln", erklärt FPÖ-Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek. Dies wirke zwar auf den ersten Blick seltsam, folge aber in Wahrheit einem lange durchdachten und vorbereiteten Plan. "Es war von Anfang an klar, dass Finanzminister Pröll bereit ist, jeden Preis für die Bank zu zahlen, um sie dann dem ÖVP-nahen Bankensektor anzudienen", so Podgorschek.

Podgorschek erinnert an die mysteriösen Umstände bei der Notverstaatlichung der Bank. "Die Republik, vertreten durch Finanzminister Pröll, hat dabei den Mehrheitseigentümer Bayern LB weitgehend ungeschoren davonkommen lassen und dafür dem Steuerzahler eine Milliardenlast aufgebürdet", so Podgorschek. Die FPÖ fordere weiterhin, dass der Rechnungshof den skandalösen Vorgang prüfen solle.

"Jetzt geht es darum, die drohenden Verluste so schnell wie möglich in die Bilanz zu verpacken, um dann hübsche Bräute auf den Heiratsmarkt zu führen", erklärt Podgorschek, der davon ausgeht, dass sowohl das Österreich-Geschäft als auch die funktionierenden Töchter in den südosteuropäischen Märkten verkauft werden sollen. "Dass als erste die Bank Austria ihr Interesse bekundet hat, passt geradezu ideal ins Konzept. Die Aufregung der Gewerkschaft wird diese Ehe verhindern, sodass danach einer der schwarzen Wunschkäufer - Erste Bank oder Raiffeisen - zuschlagen kann", vermutet der FPÖ-Finanzsprecher. Im Ergebnis sei zu erwarten, dass nicht nur eine zunächst für systemrelevant erklärte österreichische Großbank zerschlagen werde, sondern in Kärnten auch Hunderte qualifizierte Arbeitsplätze verloren gingen.

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