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Seeber zu Gentechnik: Österreich entscheidet selbst!

Kompromiss im EP-Umweltausschuss stärkt das Selbstbestimmungsrecht der Mitgliedstaaten=

Brüssel, 12. April 2011 (OTS)"Auf unseren Feldern wachsen keine genveränderten Pflanzen - und das wird auch in Zukunft so bleiben. Österreich profitiert von der gestärkten Gentechnik-Selbstbestimmung. Unseren strengen Kurs gegen GVO-Anbau können wir beibehalten", zeigt sich der EVP-Umweltsprecher Richard Seeber erfreut über das Ergebnis der Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes am Dienstagmorgen. Den Mitgliedstaaten wird dadurch eine stärkere Möglichkeit eingeräumt, den Anbau von GVO (gentechnisch veränderte Organismen) auf ihrem Hoheitsgebiet zu beschränken oder zu untersagen. ****

Der Kompromiss, der noch vom Plenum des Parlaments und vom Ministerrat abgesegnet werden muss, stellt das österreichische GVO-Anbauverbot auf sichere Beine. "Das bisherige GVO-Verbot in Österreich war mit den Regeln der Welthandelsorganisation nicht konform. Endlich findet unsere strikte Ablehnung von GVOs eine rechtliche Absicherung", so Seeber.

Dies sei auch ein Ergebnis der jahrelangen konsequenten
Position der österreichischen Vertreter in Brüssel meint Seeber. "80 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher lehnen GVOs strikt ab. Ich werde mich auch gegenüber dem Rat, der die Position noch annehmen muss, dafür einsetzen, dass jedes Land selber bestimmen kann. Das nationale Selbstbestimmungsrecht in Gentechnikfragen muss jetzt ein für alle mal außer Streit gestellt werden", fordert Seeber abschließend.

Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784 (daniel.koster@europarl.europa.eu)

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