FPK-Scheuch fordert Aufstockung der Einsatzkräfte an Kärntens Grenzen

Statt Assistenzeinsatz im Burgenland Bundesheer nach Kärnten verlagern

Klagenfurt (OTS) - "Das Vorgehen der Italiener ist ein Affront gegenüber seinen europäischen Nachbarn. Die unkontrollierte Vergabe von Touristenvisa an zigtausende Tunesier wird nur dazu führen, dass noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge über Italien ihren Weg in die EU suchen", befürchtet FPK-Obmann DI Uwe Scheuch. Als Gegenmaßnahme fordert Scheuch daher zum einen das Aussetzen des Schengen-Abkommens. Die Wiedereinführung der Grenzkontrollen könne ein geeignetes Signal Richtung Italien sein. Zum anderen verlangt der Kärntner FPK-Chef aber auch eine massive Aufstockung der Einsatzkräfte an Kärntens Grenzen Richtung Süden. "Statt des Assistenzeinsatzes im Burgenland sollten diese Bundesheertruppen in Kärnten zum Einsatz kommen. Denn genau hier werden sie gebraucht, um unter anderem auf den Hauptverkehrsrouten und an den Grenzübergängen die Kontrollen der Polizei zu unterstützen."

Scheuch kritisiert aber auch "die völlige Untätigkeit der EU." Neben den zusätzlichen Kontrollen müsse sich Brüssel auch raschest überlegen, wie man die Probleme im Mittelmeerraum grundsätzlich in den Griff bekommen könne. "Flüchtlinge auf Lampedusa, Emigranten aus Nordafrika sind ja nichts Neues. Aber das dürften die Bürokraten in der EU verschlafen haben. Jetzt brennt jedenfalls der Hut und man sollte schleunigst überlegen, was zu tun ist", schließt Scheuch.

(Schluss/le)

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