FPÖ-Kickl: Bundesheer hat in Libyen nichts verloren

Wien (OTS) - Strikt gegen eine Teilnahme österreichischer Soldaten an der EUFOR Libya-Battle-Group, sprach sich heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl aus. "Österreichische Kampfeinheiten haben nichts in Libyen verloren", so Kickl, der sich für eine ausschließlich humanitäre Mission aussprach.

Es sei bezeichnend für die missglückte Amtsführung des Verteidigungsministers auf der einen Seite das Heer in Österreich zu ruinieren und auf der anderen Seite österreichische Soldaten im Ausland in den Krieg zu schicken, kritisierte Kickl die Bigotterie Darabos.

Österreichische Soldaten hätten einen hervorragenden internationalen Ruf als Friedenssicherer und Spezialisten für humanitäre Einsätze, erinnerte Kickl an zahlreiche Missionen unter UN-Mandat. "Kampfeinsätze sind für ein neutrales Land tabu", so Kickl. Auch wenn sich der Minister auf den humanitären Charakter der Mission herausreden wolle, bleibe ein Kampfeinsatz immer noch ein Kampfeinsatz, sagte Kickl, der es für nicht vertretbar hält, dass österreichische Soldaten auf reguläre libysche Truppen schießen.

"Ich fordere den Herrn Verteidigungsminister dringend auf, diesen Einsatz zu überdenken und den österreichischen Soldaten einen Blutzoll auf afrikanischem Boden zu ersparen", so Kickl.

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