GLOBAL 2000-Aktion vor der IAEO: Tschernobyl und Fukushima waren Stresstests

UmweltschützerInnen simulieren die Anfälligkeit von Atomkraftwerken - der Atomaufsicht ist nicht zu vertrauen - Atomkraftwerke abschalten jetzt!

Wien (OTS) - Die EU-27 Atomaufsichtsbehörden (ENSREG) trifft sich heute mit der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) um über Stresstest-Kriterien für Atomkraftwerke zu verhandeln. Mit einem Riesen-Trampolin und einer Reaktor-Attrappe demonstrieren die AktivistInnen von GLOBAL 2000, wie unsicher Atomkraftwerke sind. "Tschernobyl und Fukushima zeigen, dass Atomkraftwerke den Stresstest nicht bestehen. Sicherheitskriterien können nur dazu dienen, die marodesten Reaktoren zu definieren und diese sofort abzuschalten. Bis spätestens 2020 müssen alle Atomkraftwerke in der EU vom Netz", so Patricia Lorenz, Atom-Expertin von GLOBAL 2000.
Die UmweltschützerInnen appellieren an die VerterInnen der EU, aber auch an die IAEO nicht nur von Sicherheit und Transparenz zu sprechen, sondern sie auch umsetzen. "Hier werden hinter verschlossenen Türen die Unsicherheitsstandards der Zukunft beschlossen. Mit alten Studien sollen alte Reaktoren gesund geschrieben werden und das unter Ausschluss der Öffentlichkeit", bemängelt Lorenz.

Die so genannten Stresstests, also die neuen Sicherheitsüberprüfungen von Atomkraftwerken auf EU-Ebene, müssen umfasssend, transparent und über die geltenden Gesetzesrahmen der Atomaufsichtsbehörden hinaus durchgeführt werden. Der Ruf nach einer neuen Form von Sicherheitskontrollen zeigt, dass die Menschen der Atomaufsicht in der bisherigen Form nicht vertrauen. Eine neue und bessere Qualität der Sicherheit muss strengeren Prüfungen standhalten. GLOBAL 2000 hat in einem Kriterienkatalog die Minimalanforderungen für die Stresstests aufgelistet:
http://www.global2000.at/module/media/data/global2000.at_de/content/a
tom_pdf/GLOBAL_2000_Stresstest-Kriterien.pdf_me/GLOBAL_2000_Stresstes t-Kriterien.pdf

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