Schinkenfest in Bleiburg: LH Dörfler wurde regelrecht gestürmt

Viele Kärntner Slowenen brachten in Bleiburg ihren Unmut über die Vorgehensweise einiger Kärntner Slowenen-Funktionäre zum Ausdruck

Klagenfurt (OTS/LPD) - Das Bleiburger Schinkenfest ist schon seit Jahren ein Fixpunkt auf dem Terminkalender von Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Auch heute, Sonntag, nahm er wieder mit Freude daran teil. Durch die aktuelle Diskussion rund um die Volksgruppen- und Ortstafelfrage stand das Fest für ihn aber weniger im Zeichen des Schinkens, sondern entwickelte sich vielmehr zu einem hochpolitischen Termin.

"Ich wurde regelrecht von einer Hundertschaft an Menschen gestürmt, die das Bedürfnis hatten, mit mir über die aktuelle Thematik der Ortstafelfrage zu sprechen", fasst Dörfler seinen Besuch in Bleiburg zusammen. Dabei fiel auf, dass besonders viele Kärntner Slowenen dem Landeshauptmann ihre Sympathie entgegenbrachten und erklärten, dass sie sich von einigen Funktionären der Kärntner Slowenen, die eine gute Lösung für die Ortstafelfrage verhindern wollen, überhaupt nicht vertreten fühlen.

"Sie, Herr Landeshauptmann, wollen eine großzügige Lösung herbeiführen. Anders ist es aber mit einigen Funktionäre, die nur für sich selbst da sind - übrigens, wo sind sie denn heute, sie wollen scheinbar ständig streiten, um ihre Daseinsberechtigung zu behaupten", fasst Dörfler die Wortmeldungen in Bleiburg zusammen. Weiters erklärten viele Personen dem Landeshauptmann, dass sie hinter seiner Politik stehen und seine Bemühungen, eine Lösung nun endlich herbeizuführen, unterstützen. Einige Funktionäre der Kärntner Slowenen würden die Bevölkerung hingegen einzig und allein verschaukeln und nicht mit der Stimme des Volkes sprechen.

"Diese Rückmeldung aus Südkärnten und Bleiburg sind einmal mehr Beweis für mich, dass es wichtig ist, die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen und ihnen zuzuhören. Wenn man so wie ich ständig im Land unterwegs ist, weiß man, was einerseits politisch notwendig ist und andererseits was die Menschen wünschen und mittragen", so Dörfler. Er werde es nicht zulassen, dass ewig gestrige Streithansel im Bereich der Volksgruppen-Funktionäre dieses Land auch in Zukunft in Geiselhaft nehmen. "Ich bin davon überzeugt, dass es eine politisch kluge Lösung auf der Basis des verhandelten Ergebnisses geben wird", so Dörfler.

(S E R V I C E: Zu dieser Presseaussendung können Sie Fotos unter www.ktn.gv.at herunterladen. Credit: LPD/Loitzer)
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