- 07.04.2011, 15:35:52
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Heinisch-Hosek: Gender Mainstreaming im Gesundheitswesen weiter fördern
Doppelbelastung von Frauen ist Gesundheitsrisiko
Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages
unterstrich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Wichtigkeit
von Gender Mainstreaming in der Medizin: "Auf allen Ebenen des
Gesundheitswesens müssen Genderaspekte noch stärker berücksichtigt
werden. Denn es gibt unterschiedliche Bedürfnisse und
Krankheitsbilder von Männern und Frauen. Diese
geschlechtsspezifischen Unterschiede müssen noch mehr in dem
Mittelpunkt der Medizin rücken, um eine adäquate
Gesundheitsversorgung sicherzustellen", so die Ministerin.
Ein wichtiger Bereich sei die breite Sensibilisierung für
frauenspezifische Krankheitsbilder. "Frauen leiden häufiger an
Depressionen als Männer. Und es ist auch belegt, dass die
Doppelbelastung vieler Frauen ein Gesundheitsrisiko darstellt", so
Heinisch-Hosek. Hier gelte es, weiterhin umfassende Präventions- und
Aufklärungsarbeit zu betreiben. "Gesundheitsminister Stöger ist ein
starker Verbündeter in dieser Frage. Gemeinsam werden wir uns
weiterhin für eine gendersensible Medizin starkmachen", so
Heinisch-Hosek abschließend.
Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Telefon: + 43 1 531 15-2149
julia.valsky@bka.gv.at
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