BZÖ-Widmann: BZÖ protestierte in Wissenschaftsausschuss gegen Verlängerung von Euratom

Keine weiteren Steuergelder für Atomindustrie

Wien (OTS) - BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Rainer Widmann zeigte sich heute im Wissenschaftsausschuss über einen von ÖVP-Wissenschaftsministerin Beatrix Karl präsentierten Bericht empört, wonach die polnische EU-Ratspräsidentschaft die Verlängerung des 7. Euratom-Rahmenprogramms plant. "Es ist eine Provokation der Sonderklasse, dass man in Zeiten des Atomunglücks von Fukushima noch einen Ausbau der Kernenergie im Zuge von Euratom plant. Österreich zahlt jährlich 40 Millionen Euro Zwangsbeiträge an Euratom, nur weil die rot-schwarze Bundesregierung zu feig ist auszusteigen. Das BZÖ sagt: keine weiteren Steuergelder für die Atomindustrie." Widmann hat gegen diesen Punkt auf der Tagesordnung schärfstens protestiert, trotzdem wurde der Bericht mit Regierungsmehrheit, aber auch von den Grünen beschlossen.

"Wir brauchen keinen Ausbau der Kernenergie, sondern endlich eine Forcierung der alternativen Energieformen. Auch die Wissenschaftsministerin täte gut daran, einen solchen österreichischen Weg zu unterstützen anstatt die EU-Vorgaben ohne Widerspruch abzunicken", so Widmann.

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