FPÖ-Europaabgeordneter Obermayr: EU-Parlament beschließt völlig abstruse Schutzbestimmungen für Asylwerber!

Wahlverwandtschaften und "Geschlechtsidentität" werden besonders unter Schutz gestellt

Wien (OTS) - "Wenn sich zwei Homosexuelle im Flüchtlingslager auf Lampedusa verlieben, dann gelten sie in den Augen der Europäischen Union künftig als 'Familie' und sind beim Asylverfahren als solche zu behandeln. Besonders unter Schutz zu stellen sind beispielsweise Personen, die Probleme aufgrund ihrer Geschlechtsidentität (Originalton EU-Bericht!) haben! Diese und ähnliche abstruse 'Schutzbestimmungen' wurden vom Europäischen Parlament mit knapper Mehrheit beschlossen", berichtet FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr.

Offenbar habe man in der EU Angst, dass trotz der Flut aus Nordafrika künftig zu wenige Asylwerber an Europas Türen klopfen, denn anders sei die Ausweitung des Familienbegriffs auf Onkeln, Tanten, Wahlkinder und Lebensgefährten beiderlei Geschlechts unerklärlich. Darüber hinaus sei es künftig egal, ob sich die "Patchwork-Familie" schon vor oder erst nach der Flucht zusammengefunden hat.

"Hier wird dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Mit solchen Regelungen und derartig schwammigen Formulierungen wird Europa - und das ganz offensichtlich mit voller Absicht - zum Mekka für Glücksritter und Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt! Außerdem müsse klargestellt werden, dass sowohl Ägypten als auch Tunesien auf ihrem Weg zu demokratischen Rechtsstaaten natürlich als sichere Drittländer einzustufen sind", so Obermayr abschließend.

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