Heuras: "Österreichweite Harmonisierung nach dem Vorbild Niederösterreichs sinnvoll"

Niederösterreich ist Vorreiter bei der Umsetzung - Bundesvorschlag orientiert sich an NÖ

St. Pölten (OTS/NÖI) - Niederösterreich ist seit jeher als aktiver Partner des Bundes an den bundesweiten Harmonisierungsbestrebungen beteiligt und konnte im Jahr 2001 mit der Harmonisierung des Jugendschutzes in der Ostregion (NÖ, Wien, Burgenland) einen historischen Erfolg verbuchen. Nun orientiert sich der Bundesvorschlag an der NÖ-Lösung zum Jugendschutz und somit auch an der in der Ostregion bereits verwirklichten Harmonisierung.

"Niederösterreich ist Vorreiter bei der Umsetzung eines einfachen, transparenten und nachvollziehbaren Jugendschutzgesetzes, das den Schutz der Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Alle wesentlichen Elemente eines harmonisierten Jugendschutzes müssen den eigentlich Betroffenen, nämlich den jungen Menschen in Österreich entgegen und zugute kommen", sagt dazu Jugendlandesrat Hans Heuras.

Niederösterreich hat ein modernes und übersichtliches Jugendgesetz - so gilt beispielsweise: strikt kein Alkohol unter 16. Ab 16 ist den jungen Menschen jedoch auch Eigenverantwortung zu übertragen. Dazu der Jugendlandesrat: "Die jungen Menschen von heute sind die Zukunft unseres Landes. Deshalb nehmen wir in Niederösterreich die Jugend auch in die Verantwortung und arbeiten gemeinsam mit Jugendvertretern an der gesetzlichen Basis. Die Regelung im Bereich Alkohol ist einfach und klar und daher einer der Hauptgründe, weshalb der Bund das NÖ-Jugendschutzgesetz als Vorbild nimmt." Auch die niederösterreichische Gastronomie ist für eine strikte Einhaltung der sehr übersichtlichen niederösterreichischen Regelungen.

Durch die laufende Anpassung des NÖ-Jugendgesetzes an neue Erfordernisse mit wichtigen Begleitmaßnahmen des NÖ Landesjugendreferates (z.B. mehr als 1000 Workshops "Mehr Spaß mit Maß" und "Rauschfrei"; Vernetzungsprojekte in einzelnen Bezirken) hat sich das Problembewusstsein bei Jugend, Eltern und Veranstaltern -z.B. Feuerwehren und Jugendorganisationen - in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Umfangreiche Bemühungen im Bereich der Bewusstseinsbildung werden schwerpunktmäßig umgesetzt. So gibt es Broschüren für Schüler und Lehrlinge mit wichtigen Bestimmungen des Jugendgesetzes, Hinweisplakate für Veranstalter, Aufkleber, laufende Angebote durch die Jugendinfo NÖ etc.

Eine wesentliche Weichenstellung im Sinne der niederösterreichischen Engagements erwartet Jugendlandesrat Hans Heuras bei der Landesjugendreferentenkonferenz in Dornbirn/Vorarlberg, die am 8.April 2011 mit Bundesminister Mitterlehner und Staatssekretärin Remler stattfindet.

BR Mag. Bettina Rausch hält ebenfalls eine Vereinbarung der Bundesländer für die sinnvollere Lösung, da das in der Ost-Region schon gut funktioniert habe. Das niederösterreichische Jugendgesetz ist klar, einfach und transparent und kann daher als Vorbild für eine österreichweite Harmonisierung dienen. "Junge Menschen wollen und brauchen klare und verständliche Regeln. Und am besten gelten die gleichen Regeln in allen Bundesländern, denn junge Menschen sind heute in Ausbildung, Freizeit und im Job mobiler denn je", ist die Jugendvertreterin überzeugt und ergänzt: "Gesetze, Gebote und Verbote, allein sind jedenfalls zu wenig. Vor allem das familiäre Umfeld muss dazu beitragen, die Selbstverantwortung von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Schulen und Vereine können dazu ebenfalls ganz wichtige Beiträge leisten."

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