Hakl: Innovationen, Ideen und Kreativität sind der Motor für den Wohlstand Österreichs

ÖVP-SPÖ-Entschließungsantrag für eine rasche Umsetzung der FTI-Strategie

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Österreich hatte in den letzten Jahren einen beeindruckenden Aufholprozess in den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation zu verzeichnen. Dieser soll nun mit der Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie) konsequent weitergeführt werden. Die Strategie wurde Anfang März von der Bundesregierung präsentiert. Vorausgegangen war ein langer und sorgfältig geplanter Prozess unter der politischen Führung von Bundeskanzler und Vizekanzler. Zur Begleitung, Konkretisierung und Umsetzung der FTI-Strategie und zur besseren Abstimmung der Aktivitäten der Ressorts wird eine interministerielle Task Force eingerichtet. Das erklärte Abg. Mag. Karin Hakl, ÖVP-Sprecherin für Forschung, Innovation und Technologie, heute, Donnerstag, anlässlich der Sitzung des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie am Nachmittag.

"In nur einem Jahrzehnt ist es gelungen, die Forschungsquote von 1,94 auf 2,76 Prozent des BIP zu steigern. Diese markante Steigerung in der Forschungsintensität ist ein wichtiger Grund für ein in den vergangenen Jahren stets über dem europäischen Durchschnitt gelegenes Wirtschaftswachstum und für einen stabilen, hohen Beschäftigungsstand. Die Forschungsquote liegt damit weit über dem europäischen Durchschnitt und soll, im Einklang mit der Strategie Europa 2020, bis zum Ende dieser Dekade auf 3,76 Prozent des BIP steigen", so Hakl weiter.

Österreichs Wettbewerbsfähigkeit hängt in hohem Ausmaß von einer Stärkung der Forschung, Entwicklung und Innovation ab, um in weiterer Folge auch in Zukunft Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum für die kommenden Generationen gewährleisten zu können. Dafür wendet die Bundesregierung, trotz der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise, auch beträchtliche finanzielle Mittel auf. So wurde beispielsweise mit 1. Jänner. 2011 die Forschungsprämie von acht auf zehn Prozent erhöht, "was uns zu einem noch attraktiveren Forschungsstandort in Europa macht. Unsere direkte Forschungs- und Innovationsförderung ist vorbildlich in Europa", meinte die Abgeordnete.

"Es kommt längst nicht mehr auf die Größe und Stärke, sondern auf die beste Idee an, die gewinnt. Gerade unsere kleinen und mittleren Unternehmen sind innovativ. Gute Ideen brauchen jedoch auch ein geeignetes Umfeld, um entwickelt zu werden. Und genau da setzt die FTI-Strategie an. Österreich kann von einem Innovation-Follower zu einem Innovation-Leader in Europa aufsteigen, wenn die Rahmenbedingungen passen", sagte Hakl.

Die ÖVP-Abgeordnete wird daher heute gemeinsam mit dem SPÖ-Technologiesprecher Kurt Gartlehner einen Entschließungsantrag einbringen, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, die im Rahmen der FTI-Strategie definierten operativen Ziele und Maßnahmen ehestmöglich umzusetzen. "Wer schnell arbeitet, hilft doppelt!", erklärt Hakl. So soll die Regierung besonderes Augenmerk auf folgende in der FTI-Strategie festgelegten Schwerpunkte legen:

  • nachhaltige Umgestaltung des Bildungssystems
  • Stärkung der Grundlagenforschung (v.a. im Bereich der Stärkung von Exzellenz und Qualität)
  • Stärkung der Innovationskraft der Unternehmen
  • Erhöhung der Anzahl von Forschung und Entwicklung betreibenden Unternehmen
  • effiziente Organisation der politischen Steuerung
  • Verbreiterung der finanziellen Trägerschaft
  • Stärkung des Wissens- und Technologietransfers aus den Hochschulen

"Unsere Forschungs- und Innovationsleistungen sind die beste Investition in die Zukunft unseres Landes", so Hakl abschließend. (Schluss)

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