Coface: Konzernergebnis 2010 besser als vor der Krise

Österreich und CEE übertreffen internationalen Trend - Steigende Umsätze, sinkende Managementkosten und niedrigere Schadenquote verbessern Finanzkraft

Wien (OTS) - Der internationale Kreditversicherer Coface veröffentlichte seine Bilanzzahlen für das Jahr 2010 und konnte dabei auf eine sehr erfolgreiche Erholung nach dem Krisenjahr 2009 verweisen. Der weltweite Konzernumsatz belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 1.622 Mio. Euro (2009: 1.563 Mio. Euro), was einem Zuwachs von 3,8% entspricht. Der Nettogewinn lag bei 154 Mio. Euro (2009: -249 Mio. Euro) und damit bereits deutlich über dem Konzernergebnis vor der Wirtschafts- und Finanzkrise (2008: 94 Mio. Euro).

Aufgrund der Erholung der Weltwirtschaft war vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2010 ein starkes Umsatzwachstum zu verzeichnen, das im vierten Quartal 2010 erstmals die 10-Prozent-Marke überschritt. Verbunden mit sinkenden Managementkosten und einer auf 53% gesunkenen Schadenquote (2009: 98%) führte dies zu einer deutlichen Stärkung der Ertrags- und Finanzkraft des Konzerns.

Besonders positive Geschäftsentwicklung in Österreich und CEE

Besonders bemerkenswert ist dabei die positive Geschäftsentwicklung in Österreich sowie in Zentral- und Osteuropa. In Österreich konnte der konsolidierte Umsatz im Vergleich zu 2009 um 7,6% auf 54,9 Mio. Euro gesteigert werden. Ausschlaggebend dafür waren das erfolgreiche Neugeschäft und die positiven Prämienentwicklungen bei Vertragsverlängerungen. Aber auch die gesunkene Schadenquote von 59%, die in etwa dem Niveau von 2008 entspricht, trug dazu bei, dass im Geschäftsjahr 2010 der Ergebniseinbruch aus dem Krisenjahr 2009 wieder aufgeholt werden konnte.

Noch eindrucksvoller sind die Konzernergebnisse für die CEE-Region: Bereinigt um die Wechselkursentwicklung der jeweiligen Länder konnte der konsolidierte Umsatz in Zentral- und Osteuropa von 47,3 Mio. Euro im Jahr 2009 auf 55,6 Mio. Euro im Jahr 2010 gesteigert werden, was einem Zuwachs von 17,5% entspricht.

Diese deutliche Verbesserung ist vor allem auf die starke Performance der Geschäftsentwicklung in Polen zurückzuführen. Auch das erfolgreiche Schadenmanagement, mit dem die Schadenquote von 222% im Jahr 2009 auf nur 60% im Jahr 2010 - und damit sogar deutlich unter den Wert von 2008 (84%) - gesenkt werden konnte, leistete einen maßgeblichen Beitrag zum positiven Geschäftsergebnis 2010, das mehr als drei Mal so hoch wie 2008 ist.

Verstärkte Konzentration auf das Kerngeschäft

Der internationalen Konzernstrategie entsprechend, das weltweite Kerngeschäft - die Kreditversicherung - zu stärken und konsequent zu internationalisieren, kündigte die Generaldirektorin und Vorstandsvorsitzende von Coface Austria und Central Europe, Martina Dobringer, für 2011 eine weitere Konzentration auf die Geschäftssparte Kreditversicherung an.

"Die Nachfrage nach spezialisierter Expertise in diesem Bereich steigt weltweit, während die Verschränkung dieser Leistung mit Factoringangeboten nur in einigen Ländern wie Deutschland oder Polen angenommen wird, die regionale Besonderheiten - wie zum Beispiel ausgeprägte Binnenmärkte - aufweisen", erläuterte Dobringer die strategische Schwerpunktsetzung.

Im Mittelpunkt der Neuausrichtung steht eine Offensive in der Gewinnung von Neukunden. Erreicht werden soll diese durch "ein dichtes Netz an regionalen Kundenbetreuern, die kompetente Beratung und individuelles Service auf höchstem Niveau bieten", so Dobringer. Die Generaldirektorin bezeichnete diesen Schritt als "logische Schlussfolgerung aus der Wirtschaftskrise, die deutlich gezeigt hat, welche Bedeutung die internationale Kreditversicherung in einer globalisierten Wirtschaft hat. Globalisierte Märkte brauchen mehr denn je internationales Know-how in der Kreditversicherung."

Coface Austria & Coface Central Europe

Coface Austria, mit Zentrale in Wien und Niederlassungen in Polen, Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei, Tschechien, Rumänien und Bulgarien ist seit Gründung 1954 der Partner am heimischen Markt für Kreditversicherungen. Seit 1997 ist Coface Austria Tochter der französischen Coface und damit Teil eines der drei Global Player am Kreditversicherungsmarkt. Die Schwestergesellschaft Coface Central Europe ist seit 20 Jahren Marktführer für Wirtschaftsinformationen in 12 zentraleuropäischen Ländern. Ergänzend bietet man in der gesamten Region Inkassoservices an. Coface Central Europe ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Coface (75 Prozent) und des KSV1870 (25 Prozent). Seit 2002 ist Wien innerhalb des Coface Konzerns Headquarter für Zentral- und Osteuropa, die gesamte Region zählt bereits über 700 Mitarbeiter/innen.

Coface

Ziel von Coface ist die Vereinfachung des globalen B2B-Geschäfts. Den 135.000 Kund/innen wird daher die teilweise oder komplette Auslagerung des Forderungsmanagements sowie die Finanzierung und Versicherung der Forderungen angeboten: Kreditversicherung, Factoring, Wirtschaftsinformation und Inkasso. Dank des weltweit lokalen Services der 6.600 Mitarbeiter/innen in 65 Ländern sind über 45% der 500 größten Unternehmen Kund/innen von Coface. Coface ist die Tochter der französischen Bank Natixis (Stammkapital 16,8 Mrd. Euro, Ende Dezember 2010).

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