Swoboda: Forderung nach Stresstest in Krsko

Sozialdemokraten mehrheitlich für Auslaufen der Kernenergie

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen der Debatte im EU-Parlament über die Nuklearkatastrophe in Japan und den Konsequenzen für Europa verlangte Hannes Swoboda, Vizepräsident der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, einen der ersten Stresstests für das Kernkraftwerk in Krsko in Slowenien. "Auch wenn schon viele Tests gemacht worden sind, wir müssen die japanische Katastrophe zum Anlass nehmen, das Kraftwerk, solange es in Betrieb ist, neuerlich zu überprüfen und notwendig Nachrüstungen zu verlangen." ****

Auch wenn es noch immer Widerstände gegen einen möglichst raschen Ausstieg aus der Atomenergie gibt, die Argumente der AKW-Befürworter werden immer schwächer und brüchiger. Swoboda: "Nur aus einer Kombination möglichst strenger Sicherheitsvorschriften, der vollen Anrechnung aller Kosten von der Endlagerung bis zu möglichen Unfällen und einem beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energie sowie der Steigerung der Energieeffizienz kann das Auslaufen der Kernenergie und damit eine nachhaltige Energiewende erreicht werden." Diese Haltung wurde auch von den europäischen Sozialdemokraten nach einer langen Diskussion mit großer Mehrheit unterstützt. Damit wird ein klares Signal Richtung Ausstieg gesetzt. (Schluss) bj/mp

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