Chorherr/Grüne Wien: Ringradweg neu kostet bloß 1,5 Prozent eines einzigen Straßenbauprojektes

Wien (OTS) - "Die Straßeninfrastruktur für das Radfahren bereitzustellen ist für eine moderne Stadt eine Selbstverständlichkeit", betont Gemeinderat Christoph Chorherr von den Grünen Wien. Die Bundeshauptstadt möchte ihren Anteil an RadlerfahrerInnen verdoppeln. "Das hat Konsequenzen, auch für neue Infrastruktur. Doppelt so viele RadfahrerInnen brauchen auch mehr Platz und den werden sie auch bekommen", so Chorherr.

Der Radweg neben der Wiener Ringstraße ist die meist befahrene Radroute der Stadt und bereits heute deutlich überlastet. Deswegen wird jetzt auf der Außenseite des Rings Raum für RadfahrerInnen geschaffen, auch um mehr Verkehrssicherheit zu bieten.

"Auch Radwege kosten Geld, aber verglichen mit Straßenbauprojekten verschwindend wenig", streicht Chorherr hervor. Der jetzt von VP und FPÖ heftig kritisierte Radweg kostet bloß 1,5 Prozent eines einzigen Straßenausbaus. Die Verbreiterung des Landstraßer Gürtels bei der Abfahrt der Südosttangente kostet allein rund 102 Millionen Euro. "Hier ist mir keine Kritik an den Kosten bekannt. Die Opposition wird sich daran gewöhnen müssen, dass ab jetzt Straßenbaumittel auch für den Radverkehr verwendet werden. Denn RadfahrerInnen sind auch VerkehrsteilnehmerInnen", schließt Chorherr.

Hintergrundinfos zu den Kosten des Ringradwegs neu:

Die heute beschlossenen 1,6 Millionen Euro enthalten auch Kosten, die nichts mit dem Radweg zu tun haben. Allein 400 000 Euro wird für die notwendige Erneuerung der Wasserrohre ausgegeben. Diese Investition wäre auch ohne Radweg notwendig gewesen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Tel.: Tel.: (++43-1) 4000 - 81766
presse.wien@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002