Lasst uns unheimlich sein ... (von Claudia Grabner)

Ausgabe 6. April 2011

Klagenfurt (OTS) - Das Prädikat "zach" verdient sich jene
"Partie", die sich da seit Jahren um das neue Lehrerdienstrecht laviert. Nennen wir es Posse? Nennen wir es Pflanz? Egal. Es ist, was es ist: ein Österreich immanentes Unikum. Kaum geht s um die Pädagogenschaft, wird s mehr als happig ... Und irgendwie auch lustig (so man vorhat, sich nicht länger ärgern zu wollen): Etwa, wenn ein Lehrergewerkschafter, Eckehard Quin sein Name, vor Beginn der Verhandlungen den Appell an seine Berufskollegen richtet: "Lasst uns den anderen unheimlich sein." Ui, will da jemand noch zynischer sein als der Pflichtschullehrer-Gewerkschafter Walter Riegler, der ja auch seit geraumer Zeit seinen Verhandlungs-PARTNERN Beton (Fritz Neugebauer lässt grüßen) gibt? Jedenfalls hat sich gestern die Gewerkschaft auf ein paar skeptische Töne beschränkt, weil die Themen, die da zu behandeln sind, im neuen Dienstrecht "nicht mit Inhalt" erfüllt waren. Bescheidener Einwurf: Wie umwerfend wäre der Aufschrei gewesen, WÄRE der Inhalt von der Politik mitgeliefert worden! Friss oder stirb? Sicher nicht! Österreich wäre seit gestern um eine Mega-Krise reicher ...

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