Klarstellung zum heutigen Artikel der Tageszeitung "Der Standard" zum neuen Depot des Kunsthistorischen Museums.

Wien (OTS) - Die Tageszeitung "Der Standard" schildert im heutigen Artikel die Finanzierung des neuen Depots des Kunsthistorischen Museums in verkürzter Form. Für das Bauwerk, das über zwanzig Jahre abgeschrieben wird, wurde bei der Bundesfinanzierungsagentur ein Kredit in Höhe von knapp EUR 8 Mio. aufgenommen, der durch die entfallenden Mietkosten, die für das alte Depot angefallen sind, rückgezahlt wird. Die Übersiedlung und die Einrichtungskosten werden durch Zuzahlungen der öffentlichen Hand nach §5 Bundesmuseen-Gesetz finanziert. Die Planungskosten für das Projekt wurden aus den laufenden Budgets der Jahre 2009 und 2010 sowie durch Zuzahlungen durch §5-Mittel abgedeckt.

Da das KHM in den Jahren 2007 bis 2010 jährlich weniger als die laufenden Abschreibungen in Investitionen in das Anlagevermögen investiert hat, konnten diese sogenannten Free-Cash-Flows dieser Jahre im Wege eines Aktivtausches in der Bilanz für den Grundstückskauf verwendet werden. Das Grundstück, das in der Bilanz nicht abschreibungsfähig ist, stellt einen bleibenden Vermögenswert für das Museum und seine Eigentümerin, die Republik Österreich, dar.

Die laufenden Ergebnisse des KHM mit MVK und ÖTM waren in den Jahren 2008 bis 2010 stets ausgeglichen. Wären die oben genannten Free-Cash-Flows für laufende Ausgaben oder abschreibungsfähige Investitionen verwendet worden, wäre das KHM im laufenden Ergebnis in die Verlustzone gerutscht.

Die Geschäftsführung des KHM mit MVK und ÖTM hält fest, dass das Projekt Depot in jeder Phase, insbesondere was die Finanzierung betrifft, eng mit dem Kuratorium abgestimmt wurde und das Projekt und seine Finanzierung vom Kuratorium einstimmig beschlossen wurden. Die Geschäftsführung hat das BMUKK über das Projekt regelmäßig informiert und die gewährten Zuschüsse aus §5-Mitteln für Einrichtung und Übersiedlung rechtzeitig und jedenfalls vor Ingangsetzen der geförderten Maßnahmen beantragt.

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