FPÖ-Europaabgeordneter Obermayr: Mittelmeer engmaschig kontrollieren - illegale Einwanderer zurückschicken!

Bilder des italienischen Fernsehens RAI beweisen: Flüchtlinge sehen anders aus!

Wien (OTS) - "'Illegale Wirtschaftsflüchtlinge haben keine Chance auf Aufenthalt und werden ausnahmslos abgeschoben!' So und nicht anders muss die Botschaft der EU in Richtung jener Glücksritter lauten, die die Gunst der Stunde für einen Sprung über's Mittelmeer nutzen. Angesichts des enormen Zustroms an Illegalen, der sich über Europas Küsten ergießt, muss die EU eine Reihe von harten Maßnahmen setzen", fordert FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr und erteilt dem Vorhaben von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström, die illegalen Einwanderer auf Europa aufzuteilen, eine klare Absage.

Zur Eindämmung des Migrantenstroms fordert Obermayr die sofortige Überprüfung sämtlicher bilateralen Abkommen, die mit nordafrikanischen Staaten abgeschlossen worden sind: Mit den neuen Regierungen in Tunesien und Ägypten sei diesbezüglich seitens der EU sofort Kontakt aufzunehmen - im Bedarfsfall seien die bilateralen Abkommen zu erneuern.

Außerdem müsse die Europäische Union im Mittelmeer engmaschigste Kontrollen unmittelbar anschließend an die 12 Meilen Zone der nordafrikanischen Küste durchführen. "Illegale Boote können so bereits auf See gestoppt und zur Umkehr gezwungen werden, bevor sie die Hoheitsgewässer europäischer Staaten erreicht haben", erklärt Obermayr. Und weiters fordert der freiheitliche Europaabgeordnete erneut die Errichtung von Auffanglagern für Migranten auf afrikanischem Boden. Damit könnten die Asylverfahren bereits auf afrikanischem Boden abgewickelt werden, die Abschiebungskosten würden eingespart und die Gefahr, dass Illegale in Europa untertauchen, minimiert.

Daneben müsse die EU verstärkt daran arbeiten, den Auswanderungswilligen gezielt Perspektiven für eine Zukunft im eigenen Heimatland zu bieten. "Denn Menschen, die sich in der Heimat etwas aufgebaut haben, werden kaum freiwillig den Seeweg in die Illegalität wählen. Die Verbringung ausreisewilliger Tunesier und afrikanischer Fremdarbeiter aus Libyen auf das italienische Festland ist der falsche Weg. Damit haben sie die erste Hürde erfolgreich genommen, werden sich bei erster Gelegenheit absetzen und auf nimmer Wiedersehen untertauchen!", fürchtet Obermayr.

RAI-Aufnahmen beweisen: Es handelt sich um Wirtschaftsflüchtlinge!

"Wer sich abseits von der ORF-Berichterstattung direkt über das staatliche italienische Fernsehen RAI ein Bild über die Situation auf Lampedusa macht, dem wird eines rasch klar: Klassische Flüchtlinge sehen anders aus!", stellt Obermayr fest. Das Gros an illegalen Einwanderern auf der ehemaligen Ferieninsel bestehe nämlich aus adrett gekleideten jungen Männern zwischen 17 und 30 Jahren, mit gepflegtem Äußeren und guten Sprachkenntnissen: So bezeichnete einer dieser "Flüchtlinge" das Essen aus der eigens eingerichteten Feldküche auf Lampedusa in gepflegtem Italienisch als "Hundefutter, das er nicht essen werde".

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