FPÖ-Kickl: Mit Wrabetz II kommt die Umbenennung von ORF in SRF

Öffentlich-rechtlich ist nicht sozialistisch

Wien (OTS) - "Nachdem es ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in seiner ersten Periode geschafft hat, so ziemlich alles umzufärben, was nicht rot war, besteht nun die Befürchtung, dass er in seiner bevorstehenden zweiten Periode das 'O' in ORF, durch ein 'S' wie 'Sozialistisch' ersetzen will", kommentierte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die heutige Ankündigung von Wrabetz sich wieder als Generaldirektor bewerben zu wollen.

Diese Kandidatur sei ein vortreffliches Beispiel mit welcher Beharrlichkeit die SPÖ am Küniglberg an den Trögen der Macht bleiben wolle, so Kickl. Wrabetz habe in seiner Amtszeit eindrucksvoll gezeigt, wie man als politische Marionette der SPÖ eine Verfehlung nach der anderen hinlegen und dann - trotz schiefer Optik -leichtfüßig darüber hinweg gehen könne, kommentierte Kickl, die "Leistung" des Generaldirektors.

Neben der ökonomisch verfehlten Führung des ORF sei es Wrabetz nicht gelungen, jenes qualitätsvolle Programm zu liefern, wie es von einem öffentlich-rechtlichen Rundfunkt zu erwarten sei, betont Kickl. Wrabetz habe sich in seiner Amtszeit vor allem durch Eines ausgezeichnet, nämlich als verlängerter Arm der Löwelstraße am Küniglberg zu fungieren. "Dieser Part seiner Amtsführung ist ihm bemerkenswert gut gelungen!", so Kickl.

Immer wieder - und völlig unverhohlen - seien die Seher des ORF-Programmes in den vergangenen Jahren mit einem roten Parteifunk konfrontiert gewesen. Dies reiche vom bewussten Verschweigen der FPÖ, über betont negative Berichterstattung und der einseitigen Einladungspolitik bei den Diskussionssendungen, bis hin zu gezielten Kampagnen gegen die FPÖ. Kickl erwähnt in diesem Zusammenhang als herausragendes Beispiel die versuchten Manipulationen der Reportage-Sendung "Am Schauplatz", wo systematisch versucht worden sei, die FPÖ zu verunglimpfen, indem man Nazi-Statisten herbeigekarrt habe, um sie in einen direkten Zusammenhang mit den Freiheitlichen zu bringen.

Der ORF müsse dringendst in eine neue Ära gehievt werden. Für Kickl sei das nur mit dem Ende von Wrabetz am Küniglberg machbar. Ein möglichst unabhängiger ORF mit einem adäquaten öffentlich-rechtlichen Programm müsse das Ziel sein.

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