Steindl: Fall Strasser ermöglicht weiteren Einblick in die NÖ "Pröllatur"

SPÖ NÖ präsentiert Chronologie über Verbundenheit zwischen Pröll und Strasser

St. Pölten (OTS) - "Das System Pröll und die VPNÖ sind zu alt, zu unattraktiv, zu verschwenderisch, zu überheblich, zu verstrickt in Skandale", kommentiert der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl das "Gehabe" der ÖVP in Niederösterreich, in Anlehnung an ein Zitat Grassers, den Pröll noch vor wenigen Jahren als VP-Vizekanzler favorisierte.

Die Verschwendungssucht der ÖVP-Regierungsmitglieder, das Schweigen zu für die ÖVP heiklen Themen und das Protegieren eines Karl-Heinz Grassers oder eines Ernst Strassers sind nur einige wenige Beispiele für das Macht ausübende Schalten und Walten der ÖVP NÖ. So versuche sich VPNÖ-Landesvorsitzender Erwin Pröll in aktuellen Medienberichten von Ernst Strasser zu distanzieren, in dem er behauptet, dass er weder seine aktuelle Handynummer, noch persönlichen Kontakt zu ihm in den letzten Jahren hatte. "Wir haben Fotos und Videos, die beweisen, dass es zumindest in den Jahren 2007 bis 2010 Zusammentreffen von Erwin Pröll und Ernst Strasser gab. Es ist auch mehr als fraglich, ob die NÖ-Veranstaltungen im EU-Wahlkampf tatsächlich nur mit Strasser und ohne Pröll stattgefunden haben", so Steindl. Dazu präsentierte Steindl eine Chronologie über die Verbundenheit zwischen Pröll und Strasser: Pröll holte den Oberösterreicher als Landesgeschäftsführer nach Niederösterreich, er wurde Landtagsabgeordneter und Klubobmann der VPNÖ und laut Aussagen von Andreas Khol auf ausdrücklichen Wunsch von Erwin Pröll auch Innenminister. In diesem Zusammenhang sind seine E-Mails, die eine systematische "Säuberung" im Innenministerium belegen, hinlänglich bekannt: "Schon diese Aktionen zeigen ganz deutlich, wes Geistes Kind Strasser ist!"

Für Strasser gelte die Unschuldsvermutung, alles weitere werden Gerichte klären, so Steindl: "Der VPNÖ-Landesparteiobmann hat mehr als eine Woche gebraucht, um die Medienberichte rund um Strasser zu kommentieren. Ich erwarte von einem Politiker mit Moral, Anstand und Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen, dass er sich bei solchen Skandalfällen klar distanziert und für eine umfassende Aufklärung eintritt!"

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