Grüne Klubklausur: Vassilakou thematisiert Energiewende, Wahlrecht und Verkehr

Wien (OTS) - Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Klubobmann David Ellensohn eröffneten am Dienstag Vormittag die erste Regierungsklubklausur der Wiener Grünen. Man habe seitens der Öffentlichkeit einen großen Vertrauensvorschuss bekommen. Bereits in den ersten vier Monate seien nun unter anderem die Reform des Krankenanstaltenverbundes sowie eine ausgeweitete Kinderbetreuung im Sommer umgesetzt worden. Man werde nun schrittweise das Regierungsübereinkommen umsetzen und ein "besseres Leben für alle ermöglichen", betonte Ellensohn. Der Gratiskindergarten und auch die Erhöhung der Mindestsicherung für Kinder würden beweisen, dass Wien mit gutem Beispiel voran gehe. Während andere Bundesländer beginnen würden "scharfe Einschnitte" zu machen, habe man in Wien soziale Forderungen umgesetzt. Betreffend des Wahlrechts sei völlig klar, das künftig "jede Stimme gleich viel zählen müsse". Die Grünen würden zudem dafür kämpfen, dass auch wirklich alle ein Wahlrecht hätten. Auch zum Gesprächsklima innerhalb der Stadtregierung zeigten sich Vassilakou und Ellensohn erfreut über die konstruktive Arbeitskultur.

Grüne wollen Tempo der Energiewende vorantreiben

Vassilakou erklärte, die Grünen würden zeigen, wie eine Energiewende auszusehen habe und das Tempo vorantreiben. Die konstruktiven Debatten, Maßnahmen und Projekte rund um die Themen Energie, Verkehr, Klimaschutz und Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die seit der Koalition entstanden seien, würden dies belegen. Es gelte jetzt, konkrete Projekte und Visionen voranzutreiben, um aus Atomenergie auszusteigen und Erneuerbaren Energien zu fördern. Die Grünen würden dafür sorgen, dass sich Wien "ambitioniertere Ziele" setze. So wäre etwa trotz Wachstums der Stadt ein Minus von 10 Prozent des Energiebedarfes machbar. Um dies zu erreichen, müsste der Einsatz der effizientesten Technologien in Stadt und Haushalten vorangetrieben und Wege für BürgerInnen ausgebaut werden, damit sich jeder an sich an dieser Energiewende beteiligen könne. Zudem würden ein effizienter Einsatz von Förderungen, das "Unabhängigwerden" von Energieimporten, sowie ein Minus von 1/3 des Individualverkehrs diesem Ziel dienen. Weiters gelte es, bessere Angebote für die PendlerInnen zu schaffen und die Parkraumbewirtschaftung auszudehnen, schloss Vassilakou. (Schluss) bon

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