BZÖ-Grosz: "Schmied soll uns die Sinnhaftigkeit der Türkisch-Matura vorhüpfen"

"SPÖ-Vorschlag ist ein Verbrechen gegen jegliche Integrationsbemühungen und purer Schwachsinn"

Graz/Wien (OTS) - Klar gegen die SPÖ-Forderung, türkisch als zweite lebende Fremdsprache mit Matura-Möglichkeit zu installieren, sprach sich heute der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz aus. "Das ist bildungspolitisch verrückt, zumal man damit jegliche Integrationsbemühungen zerstört. Es ist für integrationswillige Türkinnen und Türken auf ihrem Weg zur sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Integration in Europa viel wichtiger, in erster Linie die europäischen Sprachen zu lernen und zu beherrschen. Dazu gehören laut Lehrplan, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch sowie die Sprachen unserer mittel- und unmittelbaren Nachbarschaft wie Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch oder Polnisch. Für Menschen, die in Österreich leben und lernen, darf Deutsch niemals eine Fremdsprache sein sondern muss ohnedies verpflichtend als Grundsprache beherrscht werden", so Grosz.

Deutsch sei in einem deutschsprachigen Land der Schlüssel zur Integration. Daneben sind die europäischen Sprachen wie Englisch, Französisch und Italienisch in erster Linie zu forcieren. "Wenn man Schmieds Vorschlag umsetzt, werden sämtliche türkischsprachigen Schülerinnen und Schüler den Weg ausschließlich in die Türkisch-Matura suchen anstatt sich mit Sprachen auseinanderzusetzen, die sie in Europa bereits verpflichtend brauchen. Schmied soll mir daher die Sinnhaftigkeit ihres Vorschlages vorhüpfen. Das BZÖ wird der Ministerin die Gelegenheit dazu im Nationalrat geben", so Grosz.

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