Blecha: Neues ORF-3 muss auf bestehender Frequenz bleiben

Wien (OTS/SK) - "Der neue Informations- und Kulturkanal ORF-3 muss auf der bestehenden TW1-Senderfrequenz bleiben", bekräftigte heute, Mittwoch, Pensionistenverbands- und Seniorenrats-Präsident Karl Blecha gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das gebiete schon die Reichweite, so Blecha, "denn derzeit beträgt die Tagesreichweite bei Informations- und Kultursendungen auf TW1 durchschnittlich 170.000 Personen, im Programmfenster ORF-Sport-Plus hingegen nur 90.000."****

Blecha verwies darauf, dass das bestehende TW1 sukzessive, intensiv und aufgrund steigender Zuseherzahlen erfolgreich zu einem Info- und Kulturkanal umgebaut wurde. Es sei daher "logisch", dass das neue Vollprogramm ORF-3 auf dieser Frequenz bleibe. ORF-Sport-Plus kam übrigens erst 2006 als "Programmfenster" zu TW1.

"Wir Ältere haben nichts gegen Sport, ganz im Gegenteil. Aber es kann nicht sein, dass ein 'Programmfenster' einen bestehenden und jetzt mit Vollprogramm ausgestatteten Kanal in Anspruch nehmen will", so Blecha, der auch auf Absichtserklärungen von Generaldirektor Wrabetz im Stiftungs- und Publikumsrat verwies, das neue ORF-3 auf der bestehenden TW1-Frequenz zu belassen.

Der unterschwelligen Hetze gegen das neue ORF-3 z.B. von Seiten eines Sportunion-Funktionärs erteilte Blecha eine Absage. (Schluss) sc/mp

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