ÖH: Gleiche Bezahlung für alle PädagogInnen!

PädagogInnenbildung NEU in Dienstrechtsverhandlungen berücksichtigen

Wien (OTS) - Heute starten die Verhandlungen zu einem neuen
Dienst- und Besoldungsrecht für LehrerInnen. Die Österreichische HochschülerInnenschaft ruft die VerhandlungsteilnehmerInnen auf, die Implikationen der PädagogInnenbildung NEU zu berücksichtigen. "Die Pläne zur PädagogInnenbildung NEU sehen vor, dass alle PädagogInnen vom Kindergarten bis zur Schule ein Masterstudium absolvieren sollen. Eine gleichwertige Ausbildung muss auch eine gleichwertige Bezahlung bedeuten - die ÖH fordert das gleiche Gehalt für alle PädadogInnen", so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

"Als ersten Schritt muss die Regierung sicherstellen, dass in Zukunft neu ausgebildete LehrerInnen unabhängig vom Schultyp eine gleichwertig hohe Bezahlung bekommen. Die Gehälter von ElementarpädagogInnen und SozialpädagogInnen müssen dann an dieses Niveau angeglichen werden. Die Politik muss sich zur gleichen Bezahlung bekennen - nur dann kann weiter sinnvoll über das Modell der PädagogInnenbildung NEU diskutiert werden", so Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin.

"Die Regierung hat die historische Chance die pädagogischen Berufe nachhaltig zu attraktivieren. Neben einer fundierten Ausbildung kann ein angemessenes Gehalt das Image von pädagogischen Berufen aufbessern. So erhalten sie den gesellschaftlichen Stellenwert, den sie einnehmen sollten", so Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.

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