MuseumsQuartier löscht facebook-Kritik und blockt Benutzer

Berlin (ots) - Die Diskussion um die Übernahme der MQ-Fan-Seite erhielt am 3. April 2011 neuen Zündstoff. Praktisch "über Nacht" wurden unliebsame Kommentare gelöscht und einzelne fb-Nutzer geblockt. Das MQ wolle persönliche Angriffe vermeiden.

Sachliche Kommentare von Marketingexperten gelöscht

"Unter den gelöschten Kommentaren vermisse ich auch sehr sachliche Wortmeldungen, wie zum Beispiel dutzende Postings von Wiener Agenturinhabern die kultiviert über Pro und Contra der MQ-Vorgehensweise diskutierten", sagt Michael Kaden, Inhaber der Kulturmarketing-Agentur MIKAMEDIA.

"Ebenso gelöscht wurde mein Kommentar vom 2. April, in dem ich mich über die Emotionalität der öffentlichen Diskussion überrascht zeigte. Weiters sprach ich mich gegen ein generelles MQ-Bashing und gegen persönliche Angriffe aus. Kurz darauf wurde ich vom MQ geblockt."

Shitstorm-Vorwürfe haltlos

Michael Kaden wurde darüber hinaus via twitter (MIKAMEDIA_net) mit dem Vorwurf konfrontiert, einen bezahlten "Shitstorm" zu veranstalten.

"Der Vorwurf einer bezahlten Kampagne gegen das MuseumsQuartier ist haltlos. Ich wurde am 1. April auf der MQ-Fanpage auf das Problem aufmerksam gemacht und nahm Kontakt zu Herrn Lammer auf. Auf eigene Kosten wollte ich ihm unentgeltlich öffentlich Gehör verschaffen, was zur OTS-Aussendung vom 1. April führte", so Kaden.

"Das Ziel meiner Aussendung wurde zweifellos erreicht! Sie setzte eine große öffentliche Diskussion über den Umgang mit facebook-Seiten in Gang, die ohne Frage bessere Antworten lieferte als jede Fachveranstaltung zum Thema Social Media Marketing. Außer Zweifel stand zu jedem Zeitpunkt, dass das MQ ein berechtigtes Interesse an einer selbst gestalteten facebook-Präsenz hat. Die Vorgehensweise wurde zur Diskussion gestellt."

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Michael Kaden
MIKAMEDIA
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