FPK-Gallo: Swoboda Lobbyist der Atomindustrie?

Schließung des AKW Krsko muss Junktim für EU-Beitritt Kroatiens bleiben

Klagenfurt (OTS) - Dass sich SPÖ-EU-Abgeordneter Hannes Swoboda so vehement gegen ein Veto zu Kroatiens EU-Beitritt ausspricht, sollte das AKW Krsko nicht geschlossen werden, veranlasst den 3. Landtagspräsidenten Ing. Johann A. Gallo zur Vermutung, dass Swoboda zum nächsten europäischen "Lobbyisten-Fall" mutiert.

Eine Verbindung zur Atomindustrie bestehe jedenfalls. So sei Swoboda Ehemann von Brigitte Ederer, die bekanntlich im Vorstand von Siemens tätig ist. Siemens sei wiederum einer der größten Lieferanten der Atomindustrie, wenn nicht überhaupt der größte. Daher stellt sich für Gallo schon die Frage, ob Swoboda sein EU Mandat missbraucht, wenn er sich für die Atomlobby einsetzt, um die Geschäfte von Siemens nicht zu stören. Gallo fordert Swoboda auf, zu erklären auf welcher Seite er steht, auf der Seite der Menschen, die ihn gewählt haben oder auf der Seite der Atomlobby. "Hier geht es um Menschenleben und dabei ist Lobbying ein falscher, weil menschenverachtender Ansatz", so Gallo.

Swoboda solle den Weg der EU-Abgeordneten Strasser und Ranner beschreiten und besser zurücktreten. Auch SPÖ-Vorsitzender Kaiser sei gefordert im Sinne des einstimmigen Landtagsbeschlusses innerparteilich aktiv zu werden, schließt Gallo.

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