RFS: Keine Demos in der Uni - Rektor muss andere Studenten schützen

Aretin: Schlechte Werbung für das Studium "Internationale Entwicklung"

Wien (OTS) - Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) fordert das Rektorat der Universität Wien auf, Demonstrationen in Universitätsgebäuden nicht zuzulassen. Die Wiener Landesvorsitzende Katharina Aretin: "Es ist nicht einzusehen, dass so wie gestern unzählige Studenten durch Sprechchöre, Trommelwirbel, Pfeif- und Vuvuzela-Konzerte gestört werden."

Anlas für die Unmutskundgebung von rund 50 Demonstranten war ein Gespräch über die Zukunft des Studiums "Internationale Entwicklung". Die Fortführung als Masterstudium ist inhaltlich umstritten und außerdem finanziell nicht abgesichert. "Ob die Studenten mit ihrem Demo-Krawall Werbung für dieses Studium gemacht haben, überlasse ich jedem einzelnen zur Beurteilung. Von den sonstigen Aufmärschen linksbewegter Krakeeler im Universitätsumfeld haben sie sich weder optisch noch akustisch unterschieden", so Aretin.

Der Rektor sei jedenfalls gefordert, bei solchen Kundgebungen in der Universität künftig einzugreifen, was dem Sicherheitspersonal gestern wegen der fehlenden Genehmigung durch das Rektorat nicht möglich gewesen sei.

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