"Aktionsplan" für den Tourismus soll zusätzliche Impulse bringen

LR Rüdisser: Mit verstärkter Zusammenarbeit von Bund und Ländern Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts sichern

Linz/Bregenz (OTS/VLK) - Die im Bereich Tourismus verantwortlichen Regierungsmitglieder der Länder und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner haben sich in Linz nach einer zweitägigen Konferenz, zu der auch die wichtigsten Branchenvertreter geladen waren, auf einen "Aktionsplan" für den Tourismus verständigt, von dem zusätzliche Impulse erwartet werden. Vorarlbergs Tourismuslandesrat Karlheinz Rüdisser ist zuversichtlich, dass sich die gemeinsame Initiative auf die Wettbewerbsfähigkeit positiv auswirken wird.

Die Ergebnisse der Konferenz und der im Anschluss verabschiedete Aktionsplan werden von Landesrat Rüdisser als zufriedenstellend bewertet: "Von der verstärkten Zusammenarbeit können alle Beteiligten profitieren". Für die strategische Weiterentwicklung der Tourismuswirtschaft sei es unbedingt notwendig, sich intensiv auszutauschen. Der von Bundesminister Mitterlehner eingeleitete Strategieprozess mit zukünftig jährlich tagenden Tourismuskonferenzen wird von Rüdisser daher begrüßt: "Es macht Sinn, in all jenen Bereichen, die eine länderübergreifende Abstimmung sowie eine gemeinsame Vorgehensweise erfordern, eine kontinuierliche und professionelle Zusammenarbeit zu pflegen".

Umfangreiches Maßnahmenpaket

Der Aktionsplan sieht eine stärkere Abstimmung der Maßnahmen in den Bereichen Marketing, Förderungen und Innovationen vor. Um neuen Ideen zum Durchbruch zu verhelfen, stellen Bund und die beteiligten Länder von 2011 bis 2013 jährlich eine "Innovationsmillion" zur Verfügung. Bis zu zehn sogenannte "Leuchtturm-Projekte" sollen damit jeweils gefördert werden. Zudem werden die ERP-Mittel vom Bund für den Sektor Tourismus ab 2012 um 50 Prozent auf 50 Millionen Euro angehoben, um die Möglichkeit auf zinsgünstige Kredite auszuweiten. Darüber hinaus soll eine Kampagne zur Förderung von Schulskikursen gestartet werden. Vorgesehen ist, dass in jenen Ländern, in denen Wintersportwochen stattfinden, Koordinationsstellen eingerichtet werden. Sie haben die Aufgabe, die vielen unterschiedlichen Angebote zu bündeln, Qualität zu sichern sowie den Anbietern und Schulen eine attraktive Informations- und Präsentationsplattform zu bieten.

Im nächsten Jahr soll die Tourismuskonferenz auf Einladung des Landes Steiermark in Schladming stattfinden.

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