FP-Schütz: Umfassende Maßnahmen zur Eindämmung von Gewalt gegen Frauen gefordert

Rot-Weiß-Rot-Card für Migranten sicher nicht die Lösung des Problems

Wien (OTS/fpd) - Umfassende Maßnahmen zur Eindämmung von Gewalt gegen Frauen fordert die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, LAbg. Angela Schütz. In einer Anfrage an die zuständige Frauenstadträtin im Bezug auf Zahlen betreffend Übergriffe auf Frauen nach deren Rückkehr aus dem Frauenhaus, auch im Vergleich Migrantinnen zu Nichtmigrantinnen und ihrem Ansatz im Bezug auf die verursachenden Männer, zeigte sich Frauenberger eher unwissend. Offensichtlich gebe es auch kein Konzept, wie den betroffenen Frauen aus ihrer misslichen Lage geholfen werden könne.

Die diversen Ausflüchte, Entschuldigungen und Rechtfertigungen Frauenbergers, weshalb es Gewalt an Frauen gebe, seien in jedem Falle inakzeptabel. Gewalt gegen Frauen dürfe nicht durch den Umstand von Abhängigkeitsverhältnissen entschuldigt werden. Es könne nicht sein, dass Frauen Gewalt erdulden müssen, weil sie es sich finanziell nicht leisten können, ihre Peiniger zu verlassen. Ebenfalls inakzeptabel sei die Aussage, dass Frauen mit Migrantionshintergrund sogenannte patriarchale Strukturen eher erdulden, weil bei diesen auch noch die Abhängigkeit im Bezug auf schlechte Ausbildung und den Aufenthaltstitel hinzukomme. Die Anfragenbeantwortung der Stadträtin sei daher die reinste Bankrotterklärung der Wiener Integrationspolitik, so Schütz.

In diesem Zusammenhang fordert Schütz insbesondere gewalttätige Männer nicht aus der Verantwortung zu nehmen. Sie müssten Anti-Aggressions-Kurse besuchen, aber auch die Strafen an sich müssten verschärft werden, um ihnen ihr falsches Verhalten ins Bewusstsein zu rufen.

Ein Grundproblem sei jedoch, dass die Mehrheit der betroffenen Migrantinnen nicht ausreichend Deutsch sprechen. Für ein unabhängiges Leben sei dieser Umstand genauso wenig förderlich, wie das Festhängen in Billigjobs. Frauen brauchen Arbeitsplätze mit denen sie sich auch ein unabhängiges Leben leisten können, erklärt Schütz.

Viele Frauen befänden sich bereits durch Halbtagsjobs oder schlecht bezahlte "MC-Jobs" in finanzieller Not und seien zusätzlich durch die Kinderbetreuung einer Doppelbelastung ausgesetzt. Da darf es einfach nicht akzeptiert werden, dass sie auch noch Gewalt erdulden müssen. Die Rot-Weiß-Rot-Card für Migrantinnen, sei hierbei mit Sicherheit nicht die Lösung dieses Problems, so Schütz abschließend. (Schluss) hn

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