Heimische Unternehmen mit Rückenwind der FFG weiterhin stark in Forschung und Innovation

WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz: Um planbare Forschungsfinanzierung zu gewährleisten, Forschungsmittel der FFG jährlich um 8 Prozent anheben

Wien (OTS/PWK240) - "Viele heimische Unternehmen haben auch in
den Krisenjahren 2009 und 2010 auf Forschung und Innovation gesetzt und in der FFG den wichtigsten Partner in der Finanzierung ihrer F&E-Vorhaben gehabt. Mit Zuschüssen und Darlehen von insgesamt 411 Millionen Euro im vergangen Jahr haben FFG, das Wirtschaftsministerium (BMWFJ) und das Technologieministerium (BMVIT) den Unternehmen Mut gegeben konsequent in Forschung, technologische Entwicklung und Innovation zu investieren und damit die Basis für den künftigen Markterfolg zu legen", hielt WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schulz anlässlich der Jahresbilanzpressekonferenz der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) heute fest.

"Mich freut besonders, dass es mit der Unterstützung der Ministerien und der FFG gelungen ist, während des schwierigen Jahres 2010 viele neue Unternehmen zu systematischen und regelmäßigen Innovationsaktivitäten zu ermutigen und die strategischen F&E-Vorhaben vieler innovativer Unternehmen sicher zu finanzieren. Das gibt Hoffnung für die Zukunft, aber auch Verpflichtung. Deshalb fordert die Wirtschaftskammer eine auch künftig planbare Finanzierung und eine stetige Anhebung der F&E-Fördermittel der FFG für die Unternehmen von jährlich 8%. Nur so können wir die Ziele der FTI-Strategie erreichen", so Schultz.

Die Bilanz zeigt auch, dass die F&E-Aktivitäten von Unternehmen große Bedeutung für die Finanzierung von wissenschaftlichen Einrichtungen haben. Immerhin sind 2010 etwas mehr als ein Drittel der F&E-Fördermittel an inländische Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und rund 0,5 % an ausländische Forschungspartner heimischer Unternehmen geflossen. Schultz: "Ich bin fest überzeugt, dass die enge Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen ein wichtiger Faktor für die Verbesserung der österreichischen Forschungsleistung und eine kürzere 'time-to-market' von Unternehmens-Innovationen bewirkt." (Rh)

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