RfW-Krenn: Schwarzer Tag für Österreichs Reise- und Tourismusbranche - ab heute gilt die neue Flugticketabgabe

"Die Flugticketabgabe schadet dem Standort und muss zurückgenommen werden!"

Wien (OTS) - "Ab heute wird die Flugticketabgabe eingehoben. Das
ist ein schwarzer Tag für die heimische Tourismuswirtschaft. Diese Steuer schadet dem Standort und muss zurückgenommen werden", fordert heute Matthias Krenn, RfW-Fraktionsobmann und Bundesspartenobmann-Stellvertreter Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ. Mit der Streichung der Energieabgabenrückvergütung für Dienstleistungsunternehmen sei das der zweite massive Anschlag der Regierung auf Österreichs Tourismus- und Reisebranche.

Die Flugticketabgabe belaste die Branche in den Jahren 2011 bis 2014 mit 330 Millionen Euro. Zusätzlich dazu stelle sie international für die Tourismus- und Reisebranche einen schweren Nachteil dar. "Österreichs steht hier in einem internationalen Wettbewerb, bei dem es auch um den Preiskampf geht. "Dank" der Maßnahmen dieser Bundesregierung hat die heimische Tourismuswirtschaft nun deutlich schlechtere Karten", kritisiert Krenn.

Allein das Beispiel Niederlande habe gezeigt, dass nach massiven Einbußen in der Luftfahrt- und Reisebranche eine ähnlich gelagerte Steuer nach nur rund einem Jahr wieder zurückgenommen werden musste. "Trotzdem führt die Regierung das gescheiterte Modell der Flugticketabgabe ein. Offensichtlich muss man erst selbst aus Schaden klug werden. Den Schaden wird allerdings nicht die Regierung tragen müssen, sondern die heimische Tourismus- und Reisebranche", warnt Krenn.

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