SP-Tanja Wehsely: Große Dynamik am Wiener Arbeitsmarkt

Arbeitskräfteangebot und Jobs steigen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die große Dynamik am Wiener Arbeitsmarkt ist weiterhin deutlich spürbar. Das Arbeitskräftepotenzial wächst seit Sommer 2010 und im Februar aktuell um 1,1 Prozent", analysiert SPÖ-Gemeinderätin Tanja Wehsely die Arbeitsmarktstatistik für März 2011. Auffällig ist der kräftige Rückgang bei den Schulungsmaßnahmen um 26 Prozent (-8.073 Personen), der damit weit stärker ausfällt als der Anstieg der arbeitsuchenden WienerInnen (6.291). "Die Zahl der Arbeitsplätze steigt in Wien seit August 2010 konstant an. Seit Februar hat sich allein die Zahl der unselbstständig Beschäftigten um kräftige 1,6 Prozent erhöht", so Wehsely weiter. Wegen des steigenden Arbeitskräftepotenzials sei in Wien laut Wehsely, die sich auf Prognosen des Forschungsinstitutes Synthesis beruft, bis 2013 keine sinkende Arbeitslosigkeit zu erwarten.

"Für die Wiener Arbeitsmarktpolitik ist jedenfalls klar: Die Wirtschaftskrise ist erst vorbei, wenn die Arbeitslosigkeit nachhaltig zurückgeht", stellt Wehsely klar. "Wien setzt alles daran Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Jugendliche, Frauen und Personen, die von Ausgrenzung bedroht sind, dabei nicht alleine zu lassen. Besonders in schwierigen Zeiten benötigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Unterstützung, um sich für die Anforderungen des Arbeitmarktes gut rüsten zu können. Genau hier setzen die Unterstützungsangebote des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) mit einem Budget von heuer 66,7 Mio. Euro an. Allein die Mittel für die waff Frauen- und WiedereinsteigerInnen-Programme wurden heuer um 1,4 Mio. erhöht. Die österreichweit einzigartigen Informations-, Beratungs- und Förderangebote des waff werden dabei eng mit dem Arbeitsmarktservice abgestimmt", erklärt Wehsely.

Der Wiener Arbeitsmarkt sei gerade für Frauen besonders attraktiv. "2010 ist die Zahl der Vollzeitbeschäftigungen von Frauen gleich geblieben und die Teilzeitbeschäftigungen sind im Zuge der Wirtschaftskrise gesunken. Gleichzeitig sanken im Bundesschnitt die Vollzeitjobs von Frauen um 1,2 Prozent und die Teilzeitbeschäftigungen stiegen um 2,4 Prozent", beruft sich Wehsely auf aktuelle Daten der Statistik Austria. "Die hohe Beschäftigungsquote von Frauen in Wien stützt sich auf günstige Rahmenbedingungen, wie kostenlose und flächendeckende Kinderbetreuungsplätze und eben die besseren Möglichkeit in Wien Vollzeit beschäftigt zu sein", stellt Wehsely klar. (Schluss)

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