Schultes: Krsko kein Sonderproblem, sondern Frage der europäischen Sicherheitspolitik

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Selbstverständlich ist der Stresstest beim AKW Krsko nach europäischen Standards durchzuführen, und dieser hat dieselben Konsequenzen zu tragen wie bei anderen Kraftwerken auch. Das ist kein kroatisches Sonderproblem, sondern eine Frage der europäischen Sicherheitspolitik für die Bürgerinnen und Bürger, sagte ÖVP-Umweltsprecher Abg. Hermann Schultes heute, Freitag, rund um die Diskussion um das kroatische Atomkraftwerk. Wichtig sei jedenfalls, auf EU-Ebene insgesamt Verbündete zu suchen, die auch gegen Atomkraft sind. Der Aktionsplan "Raus aus Atom", der kürzlich von der Bundesregierung auf Initiative von Umweltminister Niki Berlakovich beschlossen wurde, "ist ein erster, wichtiger Schritt zu einem energiepolitischen Wandel in Europa. Jetzt müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, damit auch andere Staaten dem österreichischen Weg folgen", so Schultes weiter.

"Wenn Bundeskanzler Werner Faymann in Brüssel österreichische Positionen vertritt und europäische argumentiert, dann sollte er konsequent dazu auch in Österreich stehen und seine eigenen Parteifreunde nicht im Unklaren lassen. Dann würden sie sehr schnell verstehen, dass Faymann sicher nicht die Vetokeule einsetzen wird", so Schultes zu den divergierenden Aussagen der SPÖ.
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