ÖAAB-Wiesinger: Arbeitslosigkeit steigt - AMS fährt Kursangebote zurück

Wiener ÖAAB fordert Individualisierung des Kursangebots

Wien (OTS) - "Die Wiener Arbeitsmarktdaten bieten Monat für Monat ein schauriges Bild. Dass jetzt auch noch das Kursangebot zurückgefahren wird, kann nur ein schlechter Witz sein", urteilt der Landesgeschäftsführer des Wiener ÖAAB, Michael Wiesinger über die weiter gestiegene Zahl der Arbeitslosen.

Die einzige Gruppe, in der die Arbeitslosigkeit gesunken sei, seien Männer mittleren Alters. "An der Stelle muss man sich fragen, wie schlecht zugeschnitten und einseitig die Kurse des Wiener AMS sein müssen!", so Wiesinger. Die Arbeitslosigkeit bei Frauen, ist im Vergleich zum März vorigen Jahres, um 13,5% gestiegen. Der ÖAAB-Landesgeschäftsführer dazu:" Gerade die Wiener Stadtregierung, die sich immer rühmt, viel für Frauen zu tun, kriegt hier eindeutig die Rechnung für ihre Verfehlungen präsentiert." Doch auch bei Jugendlichen und älteren Arbeitnehmern, habe sich die Lage am Arbeitsmarkt in keinster Art und Weise gebessert.

Es zeige sich, dass auch beim AMS das Gießkannenprinzip der Wiener SPÖ Einzug gehalten habe. "Ich fordere die rasche Reorganisation und Überarbeitung der Kursangebote. Das Motto muss Individualisierung statt Massenabfertigung sein", so Wiesinger. "Seit Monaten steigt die Arbeitslosigkeit in Wien konstant. "Wir müssen endlich einen Weg aus dieser Sackgasse finden, bevor der Wiener Arbeitsmarkt endgültig an die Wand gefahren wird", mahnt der Landesgeschäftsführer des Wiener ÖAAB, Michael Wiesinger, abschließend.

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