AWO: Südosteuropa wieder auf dem Wachstumspfad

Großes Interesse österreichischer Unternehmen an Forum der Außenwirtschaft Österreich zu Export- und Investitionschancen in Südosteuropa

Wien (OTS/PWK238) - Südosteuropa ist auf dem besten Weg, die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu überwinden. "Der Verschuldungsgrad dieser Ländergruppe ist im Vergleich zu etlichen anderen europäischen Staaten wesentlich geringer. Das niedrigere Lohnniveau und die zumeist geringen Steuern sowie der enorme Nachholbedarf lassen Südosteuropa auch in Zukunft für Investitionen weiterhin attraktiv erscheinen", betont Georg Krauchenberg, für Südosteuropa zuständiger Regionalmanager der Außenwirtschaft Österreich (AWO) anlässlich des AWO-Forums "Südosteuropa wieder auf dem Wachstumspfad" in der WKÖ.

"Die industrielle Fertigung steigt in Südosteuropa wieder an und absehbar sollte sich auch der Konsumgütersektor erholen. Die Exportchancen werden sich dementsprechend heuer verbessern und gemäß aktueller Firmenumfragen hat sich das Geschäftsklima in letzter Zeit wesentlich aufgehellt", so Krauchenberg. Die Umbruchphase im nordafrikanischen und arabischen Raum zeige zusätzlich die Attraktivität Südosteuropas. Österreich gehört in allen Ländern der Region zu den Top-Auslandsinvestoren. Nach den allgemeinen Exportrückgängen im Weltwirtschaftskrisenjahr 2009, von denen auch die österreichischen Ausfuhren nach Südosteuropa betroffen waren, haben sich die Exporte im Jahr 2010 in die Region wieder kräftig erholt und die Aussichten für heuer sind ebenfalls positiv.

Die Attraktivität der Region für österreichische Unternehmen zeigte sich auch an der Teilnehmerzahl am AWO-Forum. Rund 300 Unternehmensvertreter informierten sich über das Potenzial der südosteuropäischen Märkte und die Chancen für Exporte und Investitionen. Unter den Vortragenden Experten waren neben Gunter Deuber (CEE-Research, Raiffeisen Bank International) alle österreichischen Wirtschaftsdelegierten der Region: Michael Angerer (Bulgarien), Rudolf Lukavsky (Rumänien), Roman Rauch (Kroatien), Andreas Haidenthaler (Serbien, Montenegro), Drazen Maloca (Bosnien-Herzegowina) und Anita Bavdaz (Mazedonien, Albanien). (BS)

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