FPÖ: Deimek: Flugabgabe macht Österreich als Reiseziel unattraktiv

Privatflieger mit immensem bürokratischem Aufwand konfrontiert

Wien (OTS) - Ab heute wird die neue Flugabgabe in der Höhe von
acht Euro pro Passagier für die Kurzstrecke eingehoben. "Diese Steuer, die rein zur Budgetsanierung beschlossen wurde, erfüllt nicht nur keinen sichtbaren Zweck, sondern baut vor allem für private, nicht-gewerbliche Flieger enorme administrative Hürden auf", beklagt FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek. Um die Abgabe zu entrichten, ist eine Registrierung über Finanz-Online nötig. Ausländer, die nach Österreich fliegen, müssen sich einen inländischen Fiskalvertreter suchen. Ist man einmal registriert muss man unabhängig von tatsächlichen Flügen regelmäßige Meldungen über allfällige weitere Flüge abgeben.

Die Flugabgabe sei zudem eine massive Bedrohung für den Tourismus. Am Flughafen Salzburg etwa liegt der Anteil der General Aviation derzeit bei bei 70 Prozent. "Auch für den gewerblichen Flugverkehr stellt diese Abgabe eine enorme finanzielle Belastung dar und führt zu einem entscheidenden Wettbewerbsnachteil gegenüber unseren Nachbarländern, wo es diese Abgabe nicht gibt", so Deimek.

"Die FPÖ lehnt diese Abgabe aufgrund des Imageschadens für Österreich und des enormen administrativen Aufwands ab", so der freiheitliche Verkehrssprecher. Es handle sich um einen für die Regierung typischen Gesetzespfusch, der vor allem auf Grund der schwierigen Administrierbarkeit bei den privaten Fliegern dazu führen könne, dass die Einhebung der Gebühr in Summe mehr koste als in Summe eingezahlt werde, erklärt Deimek und fordert: "Die österreichische Luftfahrt darf nicht unter dem Vorwand der Budgetsanierung zerstört werden."

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