Spitalsreform: BZÖ-Spadiut: Stöger ein "Ankündigungsminister ohne Umsetzung"

"Hoffentlich kommt die vom BZÖ geforderte e-Medikation endlich in die Gänge"

Wien (OTS) - "Seit November 2010 kündigt Gesundheitsminister Stöger in verschiedensten Medien sein großes Vorhaben an, in Österreich eine Spitalsreform durchführen zu wollen. Grundlage dafür soll - wie von ihm angekündigt - ein einheitliches Krankenanstaltengesetz statt neun verschiedener Landesgesetze sein. Solange Stöger aber vor den Ländern in die Knie geht, wird sich in Sachen Reform nicht viel abspielen. Und er wird dann lediglich als "Ankündigungsminister ohne Umsetzung" in den politischen Annalen Platz finden", stellte heute BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Wolfgang Spadiut zum Verhandlungsstart über eine Spitalsreform fest.

"Trotzdem lässt sich Gesundheitsminister Stöger in letzter Zeit immer wieder als großer Reformer feiern, obwohl er gar nicht vorhat, in seiner Amtszeit noch eine zukunftsweisende Gesundheitsreform durchzuführen". Überdies hat Stöger ohnehin sein mageres Regierungsprogramm schon längst abgefeiert", sagte Spadiut.

"Hoffentlich kommt die vom BZÖ geforderte e-Medikation endlich in die Gänge", so Spadiut weiter. Bereits vor mehr als zwei Jahren hatte das BZÖ dieses System gefordert, weil die am zentralen Server des Hauptverbandes vermerkte Medikation nicht nur abrufbar ist, sondern auch gefährliche Wechselwirkungen verhindert werden können. Die Übersicht über alle bereits verschriebenen Medikamente ist laut Spadiut auch eine Möglichkeit für die Kassen, die Behandlungskosten zu senken.

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