Kickl: Arbeitsmarkt für Ostöffnung keinesfalls gerüstet

SPÖ-Hundstorfer weiterhin uneinsichtig, obwohl 322.000 Menschen ohne Job sind und ein Ansturm ausländischer Arbeitskräfte aus den neuen EU-Ländern droht

Wien (OTS) - "Von einer Entspannung am Arbeitsmarkt kann in diesem Zusammenhang wohl kaum die Rede sein", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zu den Arbeitsmarktdaten für den Monat März. Insgesamt 322.102 Menschen ohne Job, davon 69.515 Schulungsteilnehmer, dass sei absolut kein Ruhmesblatt für SPÖ-Sozialminister Hundstorfer, der auch gestern im Nationalrat wieder versucht habe, mit haarsträubenden Argumenten die bevorstehende Arbeitsmarktöffnung für die EU-Oststaaten schönzureden. "Bei der Arbeitslosenquote unter den 27 EU-Ländern für Februar 2011 finden sich zwei unmittelbare Nachbarländer, nämlich Ungarn mit 12 und die Slowakei mit 14 Prozent, unter den absoluten Schlusslichtern. Gerade von dort wird aber nach der Öffnung der stärkste Ansturm von Arbeitskräften prophezeit. SPÖ-Hundstorfer agiert in dieser Hinsicht also grob fahrlässig", so Kickl weiter.

"Skurril ist außerdem, dass beim SPÖ-Minister immer wieder die Zahlen bei der Aktivbeschäftigung für seine Jubelpropaganda herhalten müssen. Schon das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) hat Ende Jänner 2011 darauf hingewiesen, dass in Zukunft das in- und ausländische Arbeitskräfteangebot etwa gleich schnell wachsen werde und daher vor 2014 mit keiner weiteren Entspannung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen sei. Dieser Trend wird selbstverständlich durch die Arbeitsmarktöffnung, das damit einhergehende Lohndumping -das dahingehende Gesetz wird sogar von der Wirtschaftskammer als zahnlos bezeichnet - und in weiterer Folge auch durch die unselige Rot-Weiß-Rot-Card noch verstärkt", betonte der freiheitliche Arbeitnehmersprecher. Die effektive Aus- und Weiterbildung inländischer Arbeitsloser werde - was vor allem die hohe Anzahl an Schulungsteilnehmern belege - weiterhin auf die lange Bank geschoben, stattdessen betreibe Hundstorfer seine Politik bezüglich der drohenden Arbeitsmarktöffnung mittels Blick in die Kristallkugel. "Unterm Strich bleibt, dass die Qualifikation österreichischer Arbeitnehmer für Hundstorfer, aber auch für SPÖ und ÖVP im Allgemeinen wohl zweitrangig ist. Anders ist diese Politik der puren Realitätsverweigerung nicht zu erklären", schloss Kickl.

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