BZÖ Huber: TIWAG- Beraterverträge offen legen

Huber: Scheinbar hat ÖVP NAbg. Maier mit seiner Kritik an der ÖVP Parteispitze sprichwörtlich ins "Schwarze" getroffen!

Innsbruck (OTS) - Da es bis heute keinerlei Reaktion Platters
und der ÖVP-Tirol zur Forderung des BZÖ, sämtliche Beraterverträge der TIWAG offen zu legen, gibt, liegt der Verdacht nahe, dass die interne Kritik von ÖVP NR Maier an der Bundes ÖVP berechtigt ist. "Wie sonst lässt sich das Schweigen Platters und der ÖVP Tirol erklären?" so BZÖ NAbg. Gerhard Huber. "Ich fordere daher Platter als Eigentumsvertreter der TIWAG und Landesparteiobmann der ÖVP Tirol auf, die Beraterverträge der TIWAG, insbesondere den Beratervertrag von Ernst Strasser offen zu legen und den Tirolerinnen und Tirolern zu erklären, auf Grund wessen Intervention immer wieder ÖVP Politiker fürstlich honorierte Beraterverträge von der TIWAG erhalten haben."

Interessant sei auch die Tatsache, dass die Stadtparteileitung und der Stadtparteivorstand der ÖVP Innsbruck am 22. Februar, also einen Tag bevor Platter über die Medien den Parteiausschluss Ernst Strassers einforderte, Vizebürgermeister Franz Gruber zum Stadtparteiobmann nominiert hat, jenem Franz X. Gruber, welcher laut TIWAG-Aufdecker Markus Wilhelm auch als Berater für die Agentur Hofherr Communications tätig war und auch für den umstrittenen Wahlkampf des Bürgermeister im Kaunertal, wo es um den Verdacht der versteckten Wahlkampfinanzierung ging, verantwortlich war. Hofherr hat ja laut Profil Ernst Strasser Ende 2007 für "Beratungstätigkeiten" in Zusammenhang mit der Tiroler Wasserkraft AG einen Betrag von 17.059,16 Euro bezahlt. Das BZÖ fordert daher Platter auf, den Tirolerinnen und Tirolern, aber vor allem auch den Mitgliedern der ÖVP-Tirol, über die Versorgungspostenpolitik der ÖVP Granden reinen Wein einzuschenken und für die nötige Transparenz zu sorgen, wenn es darum geht die TIWAG Beraterverträge der letzten Jahre offen zu legen und die im Raum stehenden Vorwürfe gegen den morgen am Innsbrucker ÖVP Stadtparteitag zur Wahl stehenden ÖVP Vizebürgermeister Franz Gruber zu entkräften. Die Tiroler Stromkunden haben für die Freunderlwirtschaft der ÖVP Granden - "Genug gezahlt", so Huber abschließend.

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