Heimische Unternehmen mit Rückenwind der FFG weiterhin top in Forschung u. Innovation

Schultz: "Jahresbilanz der FFG beweist: Unternehmen setzen auch in der Krise auf Forschung, technische Entwicklung und Innovation"

Wien (OTS/PWK237) - "Die heimischen Unternehmen haben auch in
den Krisenjahren 2009 und 2010 auf Forschung und Innovation gesetzt und die FFG bleibt der wichtigste Partner in der Finanzierung ihrer F&E-Vorhaben. Mit Zuschüssen und Darlehen von insgesamt 411 Mio. Euro im vergangen Jahr haben FFG, das Technologieministerium (BMVIT) und das Wirtschaftsministerium (BMWFJ) den Unternehmen Mut gegeben, konsequent in Forschung, technologische Entwicklung und Innovation zu investieren und damit die Basis für den künftigen Markterfolg zu legen", zeigt sich die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) Martha Schulz anlässlich der Jahresbilanzpressekonferenz der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) heute, Freitag, zufrieden.

Besonders erfreulich sei, dass es gelungen ist, 2010 viele neue Unternehmen zu systematischen und regelmäßigen Innovationsaktivitäten zu ermutigen und die strategischen F&E-Vorhaben vieler innovativer Unternehmen sicher zu finanzieren. "Das gibt Hoffnung für die Zukunft, ist aber auch eine Verpflichtung", fordert Schultz eine auch künftig planbare Finanzierung und eine stetige Anhebung der F&E-Fördermittel der FFG für die Unternehmen von jährlich 8 Prozent.

Dass 2010 etwas mehr als ein Drittel der F&E-Fördermittel an inländische Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und rund 0,5 % an ausländische Forschungspartner heimischer Unternehmen geflossen sind, unterstreiche die große Bedeutung der F&E-Aktivitäten von Unternehmen für die Finanzierung von wissenschaftlichen Einrichtungen, so Schultz.

Zufrieden mit den Förderungen der FFG zeigt sich auch Christoph Schneider, Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik der WKÖ: "Die FFG ist ein wichtiger Partner der innovativen Wirtschaft und hat sich bisher gut entwickelt. Die Wirtschaftskammer unterstützt die FFG auch bei der geplanten Reduktion des administrativen Aufwandes und einer noch rascheren Bearbeitung für die Förderung. Gerade in diesem Bereich gilt die FFG aber heute schon als Benchmark in Europa", so der Ökonom abschließend. (ES)

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