FA-Rösch/Berl: Klare Absage gegen Sanitäterreduktion in Wiener Rettungswägen

Wien (OTS/fpd) - Der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Ing. Bernhard Rösch sowie Thomas Berl von der FA/AUF für den Bereich der Wiener Berufsrettung, kritisieren die "Empfehlungen" des Kontrollamts anläßlich ihres aktuellen Berichtes über die MA 70 (Rettungs- und Krankenbeförderungsdienst der Stadt Wien). Unter anderem wurde angeregt, dass es zu einer Reduktion der Sanitäter im Rettungswagen kommen soll. Derzeit sind pro Wagen zwei Sanitäter und ein Lenker vorgesehen - das Kontrollamt befürwortet nur einen Sanitäter und einen Lenker.

Rösch und Berl warnen vor einer Gefährdung der Qualität der Berufsrettung, damit verbunden eine schlechtere Versorgung für die Patienten. "Von zehn Einsätzen werden bei mindestens vier immer drei Leute benötigt", weiß Berl aus Erfahrung. "Ein Patient, welcher mit Bergetuch transportiert wird, braucht stets drei Mann. Gäbe es nur eine Zweimannbesatzung könnte nur ein Sanitäter den Patienten behandeln. Aus Sicherheitsgründen gehen aber immer zwei Sanitäter zusammen in eine Wohnung, weil man nie weiß, was passiert", so Berl. Bei zwei Männern müßte für einen Rettungswagen ein Parkplatz gefunden werden, was in der Praxis fast unmöglich ist und nicht im Sinne des Patienten sein kann.

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer lehnen diese Empfehlung des Kontrollamtes gänzlich ab und erwarten dies auch von der rot-grünen Stadtregierung. "Sollten SPÖ und Grüne dennoch zu Lasten der Qualität sparen, wird es unsererseits massiven Widerstand geben", so Rösch und Berl abschließend. (Schluss)paw

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