Wöginger: Faymann hat volle Unterstützung für Maßnahmen zur Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters

ÖVP-Sozialsprecher: Kanzler darf nicht Staatsmann in Brüssel und sozialdemokratischen Parteichef in Österreich spielen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Bundeskanzler Werner Faymann hat nun die einmalige Chance, der Bevölkerung zu zeigen, dass er nicht in Österreich Wasser predigt und in Brüssel Wein trinkt. Mit dem von ihm beim Europäischen Rat mitbeschlossenen Pakt zur Wettbewerbsfähigkeit legte er ein Bekenntnis dafür ab, dass im Sinne der langfristigen Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen das Rentensystem an die nationale demografische Situation angeglichen wird. Das heißt: Kampf den Frühpensionen, Abschaffung der Pensionsprivilegien wie etwa bei den ÖBB oder der Stadt Wien, und Anhebung des faktischen Pensionsantrittalters, sagte heute, Freitag, ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger.

"Bundeskanzler Werner Faymann hat in Brüssel für eine Reform des Pensionssystems gestimmt. Es bleibt nun zu hoffen, dass er sein Stimmverhalten in Brüssel auch in Österreich in aktives Handeln umsetzt. Mit unserer Unterstützung kann er rechnen. Es darf jedenfalls nicht sein, dass Faymann in Brüssel den verantwortungsvollen Staatsmann spielt und in der Heimat den sozialdemokratischen Parteichef", so Wöginger.

Der ÖVP-Sozialsprecher ist nun gespannt, welches Konzept der Bundeskanzler vorlegen will. Immerhin steht im EU-Pakt, dass die erforderlichen Maßnahmen im Mai vorgelegt werden müssen. "Ich hoffe inständig, dass der Kanzler die Angelegenheit sehr ernst nimmt und kein Scheinkonzept vorlegt. Gerade in der Frage der zukünftigen Finanzierung von Pensionen, Gesundheit und aller Sozialleistungen braucht es echte und mutige Konzepte", schloss Wöginger.
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