Holz- und Sägeindustrie: Plus 2,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt

Die Gewerkschaft Bau-Holz und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier verhandelt einen starken Reallohnzuwachs für 30.000 Beschäftigte.

Wien (OTS/ÖGB) - Donnerstagabend wurden die Kollektivvertragsverhandlungen für rund 30.000 Beschäftigte in der Holz- und Sägeindustrie sehr erfolgreich abgeschlossen. Die kollektivvertraglichen Mindest-Löhne und Gehälter steigen um 2,9 Prozent, die Ist-Löhne und -Gehälter um 2,7 Prozent. In nur einer, sehr konstruktiv geführten Lohnrunde, einigten sich die Sozialpartner auf eine KV-Erhöhung klar über der durchschnittlichen Inflationsrate.

"Mit diesem Ergebnis stärken wir die Kaufkraft für rund 30.000 Beschäftigte der Holz- und Sägeindustrie. Auf das Gesamtergebnis mit plus 2,9 Prozent können wir alle stolz sein. Damit erreichten wir gemeinsam das beste Ergebnis aller Verhandlungen in den letzten Monaten", freut sich Verhandlungsleiter GBH-Bundesvorsitzender-Stv. Josef Muchitsch.

Die Lehrlingsentschädigungen steigen um plus 2,9 Prozent und für die gewerblichen Lehrlinge gelten die Prozentsätze der entsprechenden Facharbeiterkategorien der Kollektivverträge. Zusätzlich wird Lehrlingen für den ersten Antritt zur Führerscheinprüfung der Klasse B ein Arbeitstag bezahlte Freizeit
gewährt.

"Der gute Abschluss stellt einen wichtigen Beitrag zur Hebung der Attraktivität der Branche dar. Zudem konnte für die Angestellte in der Holzindustrie erstmals eine kollektivvertragliche Kilometergeldregelung mit Euro 0,42 bis 15.000 km und darüber Euro 0,395 Euro pro gefahrenen
Kilometer eingeführt werden", ist auch GPA-djp-Verhandlungsleiter Andreas Schauer, Angestellten-BR-Vorsitzender von Umdasch/Doka Amstetten mit den Ergebnissen der KV-Verhandlung sehr zufrieden.

Für noch offene Punkte werden Arbeitsgruppen eingerichtet, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Mit folgenden Themen werden sich die Sozialpartner in Arbeitsgruppen beschäftigen: Ältere Arbeitnehmer (50+) im Angestellten- und Arbeiter-Bereich sowie Sonderzahlungen in der Sägeindustrie, Jubiläumsgeld in der Holzindustrie und Störzulage in der holzverarbeitenden Industrie.

Kommenden Montag beginnt für die GBH bereits die nächste KV-Verhandlungsrunde - diesmal geht es um rund 15.000 ArbeiterInnen im Malergewerbe. Auch für diese Branche erhofft sich die GBH einen starken Reallohnzuwachs.

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