Mitterlehner: Österreich baut Wachstumsvorsprung aus

Wirtschaftsminister zur WIFO-/IHS-Frühjahrsprognose: Exporte und Investitionen kurbeln Aufschwung an - Österreich-Vorsprung gegenüber Eurozone wächst, aber Rückschläge sind möglich

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht die deutliche Anhebung der Wachstumsprognosen durch Wifo und IHS im Vergleich zu den Berechnungen vom Herbst als gutes Zeugnis für die Stärke der österreichischen Unternehmen und die Maßnahmen der Wirtschaftspolitik: "Unsere Betriebe haben auf Innovationen gesetzt und in einem schwierigen internationalen Umfeld rascher als erwartet die Trendwende geschafft. Jetzt beschleunigen sie mit ihren Investitionen den Aufschwung und schaffen tausende neue Jobs, wie auch der heute bekannt gewordene Rückgang der Arbeitslosigkeit um 5,2 Prozent unterstreicht. Das ist ein Beleg für den nachhaltigen Erfolg unserer Konjunkturmaßnahmen und für die attraktiven Rahmenbedingungen am Standort Österreich", sagt Mitterlehner.

Auch im europäischen Vergleich schneidet Österreich hervorragend ab:
"Der Österreich-Vorsprung ist erneut größer geworden", sagt Mitterlehner. Während die Länder der Eurozone heuer im Schnitt um 1,5 Prozent wachsen sollen, prognostiziert das Wifo für Österreich eine Steigerung von 2,5 Prozent. Hauptverantwortlich dafür ist der boomende Export. "Angesichts der erwarteten Steigerung um fast neun Prozent ist heuer sogar ein neuer Rekord beim Exportvolumen möglich. Das schaft mehr Wachstum und Arbeitsplätze in Österreich", so Mitterlehner.

Trotz der guten Aussichten warnt Mitterlehner vor möglichen Rückschlägen. "Während wir zentrale Krisen-Probleme wie die Unternehmensfinanzierung und die Kreditklemme erfolgreich bewältigt haben, sind neue Herausforderungen entstanden. Die langfristigen Folgen der Atomkatastrophe in Japan sind genauso schwer einschätzbar wie die weitere Entwicklung der Energiepreise aufgrund der politischen Krisen im arabischen Raum", so Mitterlehner. Als eine Antwort darauf forciert Mitterlehner den Ausbau der Erneuerbaren Energien über die Novelle des Ökostromgesetzes: "Wir wollen in Österreich durch einen neuen Ökostrom-Boom die Versorgungssicherheit erhöhen und mehr Green Jobs schaffen."

Innovationspotenziale heben, Internationalisierung fördern, Investitionen unterstützen

Gezielte Anreize für mehr Wachstum und Beschäftigung setzt auch die laufende Mittelstands-Offensive des Wirtschaftsministeriums. "Durch die Triple-I-Strategie heben wir Innovationspotenziale, fördern die Internationalisierung und unterstützen Investitionen", bekräftigt Mitterlehner. So werden zum Beispiel neue Innovations- und Technologieschecks den Strukturwandel im KMU-Bereich forcieren. Dazu kommt die Neuausrichtung der Internationalisierungs-Offensive, um die Zukunftsmärkte außerhalb der EU noch stärker erobern zu können. Schwung für die derzeit stagnierenden Bauinvestitionen bringt die vor einem Monat gestartete Förderoffensive für die thermische Sanierung. "Unsere Aktion schafft tausende Aufträge für die Bauwirtschaft und hilft beim Sparen von Heizkosten", betont Mitterlehner. Allein heuer sind 100 Millionen Euro verfügbar, die ein Investitionsvolumen von rund 700 Millionen Euro auslösen werden.

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