FPÖ-Haider zu Tourismuskonferenz: Dachmarke stärken, neue Märkte bearbeiten, Flugticketabgabe streichen

Expertenbericht bestätigt FPÖ-Forderungen - Minister Mitterlehner braucht nur noch handeln

Wien (OTS) - "Kluge und auch umsetzbare Maßnahmen", so
kommentierte der freiheitliche Tourismussprecher und Vorsitzende des parl. Tourismusausschusses, NAbg. Mag. Roman Haider die im Rahmen der gestern und heute in Linz stattfindenden Tourismuskonferenz präsentierten Ergebnisse und Maßnahmen des Expertenbeirats "Tourismusstrategie".

Der Bericht des Expertenbeirats - Mitglieder: Egon Smeral, Martin Lohmann, Hansruedi Müller, Harald Pechlaner und Karl Wöber - habe klar aufgezeigt, wo die möglichen Wachstumspfade für den österreichischen Tourismus lägen, so Haider. Neben einer deutlichen Stärkung der Dachmarke 'Österreich' sei es "ganz besonders wichtig, die neuen EU-Oststaaten und auch die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) in die Werbemaßnahmen verstärkt mit einzubeziehen und dabei gleichzeitig die bisherigen Gäste-Herkunftsländer - v.a. Deutschland - nicht zu vernachlässigen. Eine Mittelerhöhung für die Österreich Werbung ÖW ist daher unumgänglich", stellt Haider in Richtung Wirtschaftsminister Mitterlehner fest. Ziel müsse es sein, den Marktanteil Österreichs, der derzeit 6,4 Prozent gemessen an den Tourismusexporten der EU-15 beträgt, nicht nur zu halten, sondern auszubauen, so Haider.

Auf einhellige Ablehnung bei den Experten und auch den Teilnehmern der Tourismuskonferenz stieß die im Dezember von der Bundesregierung beschlossene Flugticketabgabe. Diese sei wirtschaftsfeindlich und wirke kontraproduktiv, betont Haider und erinnert in diesem Zusammenhang an die mehr als 100 Millionen Euro Belastungen für den Tourismus, die die Bundesregierung im Zuge der letzten Budgetbeschlüsse zu verantworten habe. Flugticketabgabe, Aufhebung der Energieabgaben-Rückvergütung, Einführung der Gebühr für die Lebensmittelkontrollstelle AGES, Kürzungen der Budgets der Tourismusbank (ÖHT) und der Österreich Werbung (ÖW), Entfall von Sonderförderungen für Schwerpunktaktionen wie etwa den Fahrradtourismus oder das Internet, und nicht zuletzt die Einführung der Aktienbesteuerung, nennt Haider als Hauptbelastungsgrößen für die heimische Tourismuswirtschaft. "Vor dem Hintergrund dieses Belastungspakets ist eine steuerliche Entlastung mehr als überfällig", so Haider abschließend.

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