ARBÖ: Höhere Helmquote ist wichtig

Bewusstseinsbildung vorrangig - Gesetz hat beschleunigende Wirkung

Wien (OTS) - Der ARBÖ tritt für jede Maßnahme ein, die -rechtzeitig vor Saisonbeginn - die Radhelmquote weiter hebt. "Vorrang hat für uns die Bewusstseinsbildung! Dass das Helmtragen lebensrettend sein kann, muss in die Köpfe der Radler hinein", betont der Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, Mag. Gerald Kumnig. Erfreulicherweise tragen immer mehr Radler freiwillig einen Helm. Die nun geplante gesetzliche Helmpflicht für 12-Jährige wird diesen Trend auf alle Fälle beschleunigen.

Keine Bedenken hat der ARBÖ mehr gegenüber der gesetzlichen Helmpflicht, weil der Haupteinwand des ARBÖ dagegen berücksichtigt wurde: Da eine Mitschuld von Aufsichtspersonen im Falle eines Unfalls per Gesetz ausgeschlossen ist, ist nun gewährleistet, dass Familien nicht auch noch finanzielle Nachteile in Kauf nehmen müssen. Versicherungen können Schadenersatz bzw. Zahlungen nicht mehr wegen etwaigen Mitverschuldens der Eltern verweigern. Es gibt auch keine Verkehrsstrafen.

Der ARBÖ fordert eine begleitende Evaluierung der Radhelmpflicht. Aus den Erfahrungen der ARBÖ-Radinstruktoren steht fest, dass der pädagogische Lerneffekt gerade bei Kindern besonders wirksam ist und die einmal erlernten Verhaltensmuster auch später beibehalten werden. Der ARBÖ begrüßt die nun gesetzlich fixierte Verpflichtung zu gegenseitiger Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer als programmatische Aufforderung, die angesichts der täglich erlebten Alltagspraxis umso notwendiger ist.

Zurück zum Rad. Der ARBÖ hat heuer wieder eine Reihe von Initiativen zugunsten des Radhelms gesetzt:

In den vier Bundesländern Wien, Oberösterreich, Steiermark und Tirol ermöglicht der ARBÖ den kostengünstigen Kauf eines Sicherheitssets für radelnde Kinder mit Radhelm, Warnweste und erste-Hilfe-Pflaster für nur 9,90 Euro.

Zusammen mit der Wüstenrot Versicherung verteilt der ARBÖ momentan hundert Gratis-Radfahrhelme der Marke uvex an Kinder. Die Aktion steht unter der Patronanz von Bundesministerin Doris Bures und Österreichs beliebtesten Radprofi Bernhard Eisel. Als einzige "Gegenleistung" brauchen Kinder nur die Frage zu beantworten, warum sie den Helm beim Radeln tragen sollten. Nächste Station: Die Radparade in Wien am kommenden Sonntag, 3. April, ab 11 Uhr vor dem Burgtheater. Weitere Möglichkeit: Geschichten, Fotos oder Zeichnungen unter Angabe von Name, Adresse und Geburtsdatum per Post (ARBÖ, Marketing, Mariahilfer Straße 180, 1150 Wien) oder Mail (presse@arboe.at) an den ARBÖ senden. Auf die Kampagne aufmerksam gemacht wird via ARBÖ-Website www.arboe.at/radhelm.html und via ARBÖ-Facebook-Seite.

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