Ausgebeutet statt ausgebildet

GRAS kritisiert prekäre Situation für PraktikantInnen

Wien (OTS) - "Keine oder nur schlechte Bezahlung, keine soziale
und arbeitsrechtliche Absicherung, Ausbeutung statt Ausbildung - all das sind Resultate der rechtlichen Grauzone, in der sich PraktikantInnen nach wie vor bewegen", hält Janine Wulz, Teil des Spitzenkandidatinnen-Teams der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen), heute am Internationalen Tag des Praktikums fest. "StudentInnen dürfen nicht länger unter dem Tarnmantel der Praktika als Billigarbeitskräfte ausgebeutet werden!"

Und wofür das alles, fragt sich Maria Clar, aus dem Spitzenkandidatinnen-Team der GRAS. " In dieser stark auf Konkurrenz basierenden Gesellschaft stehen vor allem junge Menschen unter immensem Druck. Studierende sind dazu gezwungen, schon während des Studiums ihren Lebenslauf mit möglichst vielen Praktika aufzupeppen, ganz gleich, in welche Arbeitsverhältnisse sie sich damit begeben".

Eine eklatante Verbesserung dieser Situation ist längst überfällig. "Ein faires Mindesteinkommen, soziale und arbeitsrechtliche Absicherung, sowie die Einführung eines flächendeckenden Qualitätsstandards, der die Ausbildungserfahrung eines Praktikums garantiert sind dringend nötig", fassen Clar und Wulz zusammen.

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